Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sieht großes Potenzial für eine vertiefte wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel, insbesondere im Hightech-Bereich. Bei einem Besuch in Israel betonte sie, dass deutsche Unternehmen ideale Partner für israelische Start-ups seien, vor allem wenn es darum gehe, Innovationen zu automatisieren, zu skalieren und zur Marktreife zu bringen.
Im Mittelpunkt möglicher Kooperationen stehen laut Reiche unter anderem Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz, Medizintechnik sowie die Militär- und Sicherheitsindustrie. Ziel sei es, exzellente israelische Forschung stärker in wirtschaftlich erfolgreiche Anwendungen zu überführen. Begleitet wird die Ministerin von einer Wirtschaftsdelegation, der unter anderem Vertreter aus der Rüstungsindustrie und technologieorientierten Start-ups angehören.
Israels Wirtschaftsminister Nir Barkat bezeichnete Deutschland als besten Partner Israels in Europa und hob das Interesse seines Landes hervor, die Exporte in den kommenden Jahren weiter auszubauen. Deutschland ist bereits heute der bedeutendste Handelspartner Israels innerhalb der Europäischen Union. Der bilaterale Warenhandel erreichte zuletzt ein Volumen von mehr als acht Milliarden Euro, ergänzt durch rund 2,5 Milliarden Euro im Dienstleistungssektor.
Im Rahmen ihres Aufenthalts besuchte Reiche auch einen Technologiepark und informierte sich über den israelischen Hightech-Sektor, der einen bedeutenden Beitrag zur Wirtschaft des Landes leistet. Zudem wollte sie Einblicke in Israels Erfahrungen beim Schutz kritischer Infrastrukturen vor Cyberangriffen gewinnen – ein Thema, das auch für Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt.
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