Ratschläge für Geschäftsreisende

Kommunikation

Termine und Vereinbarungen sollten im Allgemeinen schriftlich getroffen, da mündliche Verabredungen zu Missverständnissen führen könnten. Zur zweckmäßigen Terminplanung ist es notwendig, Feiertage, Urlaube und andere Besonderheiten des israelischen Alltags zu berücksichtigen. (Link zu den jüdischen Feiertagen)

Israel verfügt über ein modernes Komunikationsnetz, das eine schnelle und verlässliche Verbindung mit Europa ermöglicht. Digitalzentralen sichern Selbstwählverbindungen weltweit. Das Mobilfunknetz ist zu nahezu flächendeckend und enspricht dem GSM Standard. Auch UMTS wird landesweit abgedeckt. Die Post und private Kurierdienste offerieren gut funktionierende Dienste. Der Anschluss an das Breitbandinternet gehört zur Standardausrüstung jeder Firma.

 

 

Zeitpolster bei Terminen einkalkulieren

Bei der Planung einer Reise sollten Geschäftsreisende ein gewisses Zeitpolster einkalkulieren. Jerusalem ist die Hauptstadt des Landes mit allen Ministerien und Regierungsämtern, Tel-Aviv die wirtschaftliche Metropole. Bei Terminen mit Regierungsstellen und anderen Behörden kann es wegen schwerfälligen Entscheidungsprozeduren zu Verzögerungen kommen. Bei Kontakten mit privaten Firmen sind dagegen schnelle Entschlüsse und verbindliche Antworten eher die Regel als die Ausnahme. Deutsche Geschäftsleute können in Israel leicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Wer über unvorhergesehene Zeitreserven und nicht nur über geschäftliche Interessen verfügt, kann das umfangreiche kulturelle bzw. touristische Angebot des Landes nutzen.

Keine Sprachprobleme

Deutsche Besucher in Israel werden kaum Sprach- oder Kommunikationsprobleme haben. Die jüngere Generation der Israelis versteht und spricht zwar kaum noch Deutsch, doch man kann sich auf Englisch gut verständigen. Französisch ist weniger verbreitet. Die englischsprachigen Ausgaben großer israelischer Tageszeitungen, wie die "Jerusalem Post" oder "Ha'aretz", ermöglichen Besuchern einen ausführlichen Einblick in lokale und internationale Ereignisse. Es gibt auch eine kleine deutsche Tageszeitung, die allerdings nicht sehr informativ ist. An allen einschlägigen Kiosken liegen die führenden Tageszeitungen und Wochenzeitschriften aus Deutschland 24 bis 36 Stunden nach ihrem Erscheinen aus.

Reisevorbereitungen

 

Selbst eine sehr kurzfristig geplante Geschäftsreise nach Israel kann einfach und unproblematisch durchgeführt werden. Die Lufthansa offeriert zwei Mal täglich Direktflüge pro Woche auf der Route Frankfurt - Tel-Aviv. Die Fluggesellschaft Tuifly fliegt Tel-Aviv aus Berlin, Hamburg, Köln-Bonn, München und Memmingen (Allgäu) an. Die israelische Luftfahrtgesellschaft El-Al verbindet Israel ebenfalls mit München, Berlin und Frankfurt. Die Flugzeit beträgt jeweils ca. vier Stunden.
Für die Einreise ist lediglich ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepaß erforderlich, ein Visum ist nicht nötig. Vor dem 31.12.1927 Geborene sollten jedoch bei der israelischen Botschaft in Berlin anfragen, ob sie ein Visum benötigen. Die Benutzung eines Fahrzeuges mit gültigem deutschen Führerschein ist gestattet. Für in der EU zugelassene Kfz wird die "grüne Versicherungskarte" anerkannt.

Am internationalen Flughafen Ben Gurion können Geschäftsreisende zwischen Taxi, Bus, Bahn oder Mietwagen wählen. Hier ist das Angebot reichhaltig: Etwa zehn internationale und lokale Gesellschaften bieten modernste Mietwagen in allen Klassen zu attraktiven Preisen an. Die jeweiligen Arrangements können in Deutschland vor dem Abflug oder bei der Ankunft erledigt werden. Für Geschäftsreisende, die nur wenige Tage in Israel bleiben, lohnt es sich in der Regel nicht, ein Auto zu mieten. Der Flughafen Ben Gurion 2000 gehört zu den modernsten der Welt und ist im Halbstundentakt durch die Bahn direkt mit dem Zentrum Tel-Avivs verbunden. Die Fahrzeit zum Zentrum von Tel-Aviv beträgt ca. zwölf Minuten.

 

 

Nach der Ankunft

Bei der Ankunft in Tel-Aviv sollte der deutsche Besucher, falls er von seinen israelischen Geschäftspartnern nicht abgeholt wird, bei der Wahl eines Taxis umsichtig sein. Nicht amtlich registrierte Taxifahrer identifizieren ihre "Opfer" sehr leicht und verlangen von ihnen Phantasiepreise, oft auch in fremder Währung. Es gibt am Flughafen einen geordneten Taxiservice mit festgelegten Preisen und Quittung für die Fahrt nach Tel-Aviv oder Jerusalem. Für Koffer wird ein Zuschlag berechnet. Das in Deutschland übliche Trinkgeld für den Fahrer wird in Israel nicht erwartet.

 

Zur Vermeidung von Umrechnungsproblemen sollte der deutsche Gast schon bei der Ankunft an einem Bankschalter des Flughafens etwas Geld in die Landeswährung wechseln. Alternativ akzeptieren die Geldautomaten am Flughafen und Automaten fast aller Banken europäische EC/MAESTRO Karten. Die überflüssigen Schekel können bei der Abreise an einem der Bankschalter in der Abflughalle wieder gegen Euro eingetauscht werden. Für Waren, Geschenkartikel oder Souvenirs, die in vom Tourismusministerium anerkannten Geschäften in Israel gekauft wurden, wird die Mehrwertsteuer in Höhe von 15,5 Prozent vor der Sicherheitskontrolle rückerstattet - allerdings nur gegen Vorlage eines "Tax-Free-Formulars", wenn die Ware in ausländischerWörung bezahlt wurde und einen Warenwert von 100 US-Dollar übersteigt. Erfolgt die Bezahlung der Hotelrechnung und anderer touristischer Leistungen in ausländischer Währung oder mit einer internationalen Kreditkarte, entfällt die Erhebung der Mehrwertsteuer.

 

 

Klima und Kleidung

Das feuchtheiße Klima in den wirtschaftlichen Ballungsgebieten an der Mittelmeerküste mit der Geschäftsmetropole Tel-Aviv kann in den Monaten Juni bis Oktober für Europäer belastend sein. Allerdings sind Büros, Hotels, Restaurants und Fahrzeuge durchweg klimatisiert und oft sehr kühl. Bei Reisen in den Sommermonaten ist ein leichter und heller Anzug von Vorteil, doch nicht Zwang. Auf formelle Kleidung wird nur wenig Wert gelegt. Selbst in Banken und Regierungsämtern einschließlich Ministerbüros überwiegt im Sommer das offene, kurzärmelige Hemd; eine Krawatte wird eher als Belastung empfunden. Bei offiziellen Anlässen empfiehlt sich leger-elegante Kleidung, z. B. ein leichter Anzug.

In Gaststätten, Hotels, Theater, Konzerten und bei Besuchen dominiert eher die modische Freizeitkleidung. Reisenden in den Monaten November bis April wird geraten, sich auch mit wärmerem Sakko/Blazer, Pullover, Regenmantel und Regenschirm auszustatten.

 

 

Unterkunft

Die Metropolen Tel-Aviv, Haifa und Jerusalem verfügen über ein großes Angebot an 4- und 5-Sterne-Hotels, die alle einem internationalen Buchungsdienst angeschlossen sind. Sie bieten die in diesen Kategorien üblichen Leistungen für Geschäftsleute, wie Büroservice und Übersetzungen sowie Einrichtungen zur körperlichen Entspannung, Tennisplätze, Fitnesscenter, Schwimmbecken, Badestrände am Mittelmeer und andere Annehmlichkeiten.

Die Preise der Hotelzimmer reichen von 50 Euro für Übernachtung und Frühstück in einem Dreisternehotel bis zu 120 - 250 Euro in Luxusherbergen.

 

Israel ist kein Billigreiseland

Im allgemeinen liegen die Preise auf europäischem Niveau, viele Restaurants sind recht teuer. Ein gutes Frühstück in einem Café kostet umgerechnet ca. 8 Euro, ein Mittagessen zwischen 10 und 20 Euro, ein Abendessen (ohne Getränke) ist mit 20 bis 30 Euro und oft auch mehr zu veranschlagen. In Gaststätten, Cafés und Pubs ist es üblich, dem Rechnungsbetrag, den man überall auch mit Kreditkarte bezahlen kann, ein Trinkgeld von ca. 10-12 Prozent in bar hinzuzufügen.

 

Sicherheit bei Umsicht kein Problem

Über ihre persönliche Sicherheit brauchen sich deutsche Geschäftsreisende keine besonderen Sorgen zu machen, wenn sie die überall gültigen Regeln allgemeiner Umsicht beachten. Kontrollen durch Sicherheitspersonal sind nicht ungewöhnlich, an allen Eingängen größerer Gebäude, Restaurants, Pubs, Theater, Einkaufszentren oder Supermärkten werden mitgeführte Taschen kontrolliert und ein Metallscan durchgeführt. Diese Kontrollen sollten nicht als Verletzung der Privatsphäre betrachtet werden, sondern als Beitrag zur Erhöhung der persönlichen Sicherheit, denen man mit Geduld begegnen sollte. Allgemein ist die Kriminalität in Israel geringer als in vielen westlichen Städten. Bei geplanten Besuchen in den Palästinensischen Gebieten sollte am Tag der Verabredung mit dem lokalen Gesprächspartner telefonischer Kontakt aufgenommen werden. Gleiches gilt für den Besuch des deutschen Vertretungsbüros in Ramallah. Hier sollten jeweils die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts beachtet werden.

Die ärztliche Versorgung ist auf europäischem Niveau. In allen Städten gibt es gut ausgerüstete Krankenhäuser, Privatkliniken, Apotheken und Privatärzte, die auch mit den Hotels in Verbindung stehen. Der “Magen David Adom” (Roter Davidstern, entspricht dem Roten Kreuz) leistet Erste Hilfe rund um die Uhr. Beim Umgang mit Speisen und Getränken ist keine besondere Vorsicht geboten.

 

 

Vom Umgang mit Geschäftspartnern

Bei der Anbahnung von Geschäftskontakten in Israel und beim Ausbau bereits bestehender Beziehungen sollte man sich immer die Tatsache vor Augen halten, daß der 1948 gegründete jüdische Staat verhältnismäßig jung ist. Sicherheitsfragen und innenpolitische Überlegungen spielen eine wichtige Rolle. Daran haben der Nahost- Friedensprozess, die schwierige Aussöhnung mit den Palästinensern, die Friedensabkommen mit Ägypten und Jordanien und die beginnende arabische Akzeptanz Israels als integraler Teil der Region bisher nichts geändert. Außerdem ist Israel ein Einwanderungsland und daher in ständiger Bewegung. Die Integration von bisher über einer Million Neueinwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion und aus Äthiopien seit 1991 führte zur Veränderung der politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Landschaft. Die Gründergeneration, die den politischen und wirtschaftlichen Charakter des Landes prägte, ist bereits abgetreten. An ihre Stelle trat eine in ihrer Mentalität ganz andere Generation von ambitionierten Geschäftsleuten, die oft eine Mischung aus US-Management und orientalischer Gelassenheit demonstrieren.

 

 

Improvisation hat hohen Stellenwert

Deutsche Geschäftsreisende sollten sich bei ihren Kontakten mit einheimischen Gesprächspartnern nicht daran stören, wenn gewisse in Europa übliche Gepflogenheiten ignoriert werden. Die Suche nach praktischen und schnellen Lösungen genießt einen hohen Stellenwert, wobei auch "originelle" Vorschläge sehr geschätzt werden. Häufig holt man ausländische Besucher vom Flughafen Ben Gurion ab und bringt sie ins Hotel. Die Einladung zu einem Mittag- oder Abendessen zählt zu den Gepflogenheiten. Abendessen beginnen kaum vor 20.00 Uhr und können sich bis nach Mitternacht hinziehen. Geschäftliche Gespräche beginnen um 9.00 Uhr, in den heißen Sommermonaten oft schon um 8.00 Uhr. Ministerien und öffentliche Ämter sind ab 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.

 

Oft wird der überraschte Gast aufgefordert, Krawatte und Jackett abzulegen und "es sich bequem zu machen". Auch in klimatisierten Büros, Hotellobbies und Sitzungsräumen führt man nach amerikanischem Stil die Gespräche im Hemd und ohne Schlips. "Overdressed" aufzutreten schafft eher Unbehagen und könnte das Ambiente nachteilig beeinflussen. Persönliche Kontakte sind in Israel wichtig und in der Regel unabdingbar. Israelische Händler oder Produzenten wollen ihren Gesprächspartnern "in die Augen schauen" und die Reaktionen beobachten. Werbebriefe finden nur geringe Beachtung. Hingegen sind Kataloge, ausführliche Prospekte und einschlägiges Material gefragt, das dem israelischen Geschäftspartner die Seriosität des Angebots übermittelt. Die Verwendung von Titeln in Geschäftsbriefen sollte besser unterlassen werden. Blumenreiche Formulierungen werden nicht geschätzt. Es ist vorteilhafter, gleich zur Sache zu kommen. Guten Eindruck hinterläßt ein Schreiben, das nicht nur mit dem üblichen "Hochachtungsvoll" oder "Mit freundlichen Grüßen" schließt, sondern auch die landesübliche Grußform "Schalom" enthält.

 

 

Lockere, aber gezielte Verhandlungen

Gesprächstermine kann man in Israel sehr kurzfristig, mitunter sogar an Feiertagen und Wochenenden, festlegen. Ebenso leicht und informell können sie wieder abgeändert werden. Eventuelle Verspätungen bis zu 30 Minuten werden nicht übelgenommen. Wichtige Sitzungen und Beratungen finden oft erst in den fortgeschrittenen Abend- und Nachtstunden statt, mit der Begründung "Da stören uns keine lästigen Telefonanrufe". Es ist nicht ungewöhnlich, den Gesprächspartner auch zwischen 21.00 Uhr und 24.00 Uhr anzurufen. Zeit spart man, wenn man in Israel gleich die obere Entscheidungsebene anspricht. Die Führungsorganisation israelischer Firmen und Unternehmen ist eher zentralistisch. Zahlenmaterial und sonstige Details sollten schriftlich unterbreitet werden. Auch wenn man den Eindruck gewinnt, daß der Gesprächspartner "schwimmt", sollte man nicht belehrend auftreten.

 

Der Führungsstil der jüngeren Generation israelischer Geschäftsleute ist vom langen Militärdienst geprägt. Viele Personen in führenden Positionen waren hohe Offiziere im aktiven Dienst, die nach ihrem Ruhestand mit 40 bis 45 Jahren in der Wirtschaft oder Verwaltung eine zweite Karriere starteten. Während die ältere, aus Europa stammende Generation konservativ denkt und Experimente meidet, sind jüngere Unternehmerinnen und Unternehmer risikofreudiger.

 

 

Es darf auch "gefeilscht" werden

Israelische Geschäftsleute sind mit technischen Details kaum zu beeindrucken, weil sie selbst gut informiert sind und Konkurrenzangebote kennen. Die Mehrzahl sind harte Verhandlungspartner. Deutsche Erzeugnisse sind gut eingeführt und gefragt, obwohl sie meist teurer als die Angebote der Konkurrenz sind. Israelis gehen meist davon aus, daß sie sich hinsichtlich Service, Pünktlichkeit der Lieferungen und Qualität auf deutsche Partner besonders verlassen können. Bei den Gesprächen über Preise und Zahlungsmodalitäten gehört Feilschen "zum guten Ton". Falls der israelische Gesprächspartner den erstbesten Preis akzeptiert, ist sogar Vorsicht geboten. Dann wäre es ratsam, seine Bonität zu prüfen. Der Hinweis auf den letzten technischen Stand des Produktes beeindruckt nicht, da High-Tech-Erzeugnisse hier die Regel und nicht die Ausnahme sind. In diesem Zusammenhang könnten selbst gut gemeinte Bemerkungen als überhebliche Einstufung Israels als Entwicklungsland interpretiert werden.

 

Israelische Geschäftsleute sind in der Regel sehr gastfreundlich. Im Restaurant übernehmen sie die Rechnung. Ist ein ausländischer Gast zu Hause eingeladen, ist es üblich, Blumen oder ein Geschenk für die Kinder mitzubringen. Auch kleine Werbegeschenke finden Anklang. Die hier übliche Art der Annäherung ist oft überraschend direkt. Ziemlich unverblümt werden Fragen über die Familie des Gastes, über geschäftliche Details, über Gehälter und Börseninvestitionen gestellt. Man sollte daran keinen Anstoß nehmen.

 

Die Pflege der Beziehungen

Bereits angebahnte Beziehungen sollten durch den inländischen Handelsvertreter laufend gepflegt werden. Die Mehrzahl der israelischen Unternehmer und Firmen legen Wert auf dauerhafte Geschäftsverbindungen mit realen Ausbaumöglichkeiten. Ein periodisches Telefonat und eine Grußkarte anläßlich des jüdischen Neujahrs aus Deutschland werden geschätzt und sollten nicht dem lokalen Vertreter überlassen werden. Geschäftlich sind die Zusendung von Informationen über Neuentwicklungen, Quartals- oder Halbjahresberichte und anderes einschlägiges Material zu empfehlen. Erwägenswert sind auch Ausbildungsmöglichkeiten von Mitarbeitern in deutschen Unternehmen oder etwa die Hilfestellung bei Werbung und Lagerhaltung. Die ausländische Konkurrenz hat in den letzten Jahren den hohen Stellenwert des verläßlichen Service erkannt und diesbezüglich viel getan.

Links

Regierung / Behörden
Deutsche Botschaft Tel Aviv
http://www.tel-aviv.diplo.de/
Israelische Botschaft Berlin
http://www.israel.de
Ministerium für Tourismus
http://www.goisrael.com
Israelisches Aussenministerium
http://www.mfa.gov.il/MFA
Ministerium für Kommunikation
http://www.moc.gov.il/130-en/MOC.aspx
Gesundheitsministerium
http://www.mfa.gov.il/MFA