AHK Newsletter #2, April 2015

Inhalt

Neues aus der Kammer

Neues aus Israel

GTAI – Ausgewählte Berichte

Wussten Sie, dass...?  Zahlen und Fakten rund um Israel

Liebe Leserinnen und Leser,

sechs Wochen nach den Parlamentswahlen in Israel steht die neue Regierung zwar noch nicht, aber es zeichnet sich ab, dass das von Premier Benjamin Netanyahu favorisierte konservativ-national-religiöse Bündnis zustande kommt. Auf die Außenwirtschaftspolitik des Landes hat der Schwank nach rechts kaum Auswirkungen. Netanyahu und sein Wirtschaftsminister Bennett werden weiterhin den Kurs verfolgen, Israel für Investoren attraktiv zu halten und an der hohen Verlässlichkeit israelischer Unternehmen als Handelspartner ändert sich nichts. Tendeziell vergrößern sich die Geschäftschancen für deutsche Unternehmen in Israel eher noch, denn die sich abzeichnende Regierung will mit Hilfe ausländischer Anbieter in verschiedenen Branchen den Wettbewerb ankurbeln und so Preissenkungen für die israelischen Verbraucher einleiten.

Auch als Standort für Forschung und Entwicklung ist Israel weiterhin heiß begehrt. Jüngstes Beispiel ist Blackberry, die nach dem Kauf eines israelischen Statups dieses als Entwicklungsstandort in Israel nutzen werden. Und der deutsche Energieversorger RWE baut derzeit ebenfalls ein Innovationszentrum in Israel auf. Branchenkennern zufolge ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die großen deutschen Autobauer von der Innovationskraft Israels profitieren wollen und vor Ort direkt oder indirekt tätig werden.

Und auch dem deutschen Mittelstand bieten israelische Startups zahlreiche Chancen, um angesichts der Herausforderungen von z.B. Digitalisierung, Cloudifizierung und Big Data wettbewerbsfähig zu bleiben. Auf der Suche nach geeigneten Partnern ist die AHK Israel dabei Ihr richtiger Ansprechpartner.

 

Viel Spaß bei der Lektüre unseres Newsletters wünscht Ihre AHK Israel.


„Made in Germany – 50 Jahre Deutsche Marken in Israel“ Ausstellung und Konferenz vom 28.-30.6. in Tel Aviv mit Bundesminister Sigmar Gabriel und weiteren Gästen.

Neues aus der Kammer

Made in Germany: Bundesminister Gabriel eröffnet am 28.6. Ausstellung zur Geschichte deutscher Marken in Israel

Mit „Made in Germany“, weltweit Inbegriff für hohe Qualität aus Deutschland, war im jungen Staat Israel vor dem Hintergrund der schmerzvollen Geschichte beider Länder zunächst kein gutes Geschäft zu machen. Deutsche Produkte waren, wenn überhaupt, nur mit getarnter Herkunft verkäuflich. Wie sich dies im Laufe der Jahrzehnte gewandelt hat und wie deutsche Marken auch für viele Israelis zu Qualitätsmarken wurden, wird vom 28. bis 30. Juni die Ausstellung „Made in Germany – 50 Jahre deutsche Marken in Israel“ darstellen. Neben dem historischen Teil der Ausstellung wird „Made in Germany“ auch ein Forum für aktuelle und zukünftige Kooperationsprojekte bieten.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und sein israelischer Amtskollege (stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest) werden die Ausstellung im Rahmen einer Gala am Abend des 28. Juni im Kongresszentrum des Hotels David InterContinental in Tel Aviv eröffnen. Am 29. und 30. Juni ist „Made in Germany“ dann der Öffentlichkeit zugänglich. Bei freiem Eintritt werden zusätzlich zur historischen Ausstellung u.a. ein Rennwagensimulator von Audi, Modenschauen, ein Biergarten und ein Logoquiz mit Flugtickets nach Deutschland als Hauptgewinn geboten.

Parallel zur Ausstellung finden am gleichen Ort weitere Veranstaltungen statt. Für den 29. Juni laden die Wirtschaftsministerien beider Länder zum German-Israeli Innovation Day. Dort werden u.a. Matthias Döpfner und Norbert Reithofer erwartet, die Vorstandsvorsitzenden von Axel Springer und BMW. Am 30. Juni veranstalten die AHK Israel und die Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung gemeinsame eine deutsch-israelische Investorenkonferenz mit Workshops und Diskussionen zu verschiedenen Investitionsfeldern und –formen.

Aktuelle Informationen zu „Made in Germany“ finden Sie auf der Facebook-Seite des Events https://www.facebook.com/events/788245121271542/

Wenn Sie die Austellung besuchen möchten, bitten wir um Registrierung unter http://madeingermany.israel.ahk.de/en/registration-for-visitors/


Teilnehmende Firmen bei "Made in Germany". Seien auch Sie dabei!

BETATEC feiert Israel-Start auf der Axis Tel Aviv

Nach dem erfolgreichen Deutschland-Start in Berlin im November wurde die Startup-Initiative der AHK Israel, BETATEC (Berlin-Tel Aviv Technology & Entrepreneurship Committe), nun der israelischen Öffentlichkeit vorgestellt. Im Rahmen der Konferenz "Axis Tel Aviv" präsentierte der BETATEC-Vorsitzende Mickey Steiner dem Publikum die Ziele der Initiative. Neben der stärkeren Vernetzung der Startup-Szenen in Deutschland und Israel zählt vor allem auch zu den Zielen, deutsche mittelständische Unternehmen mit Hilfe israelischer Partner auf die Herausforderungen der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0) vorzubereiten.


Großer Andrang bei der Axis Tel Aviv

BETATEC war offizieller Partner der Axis-Konferenz, die alljährlich Startups mit Investoren aus aller Welt zusammenbringt. Neben dem BETATEC-Launch leitete Steiner außerdem eine Diskussionsrunde mit Vertretern deutscher Unternehmen in Israel über Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Geschäftskulturen der beiden Länder.

Neuer Kibbuz: Bewerbungsfrist bis 1. Juni verlängert

Studierende an bayerischen Hochschulen haben einen Monat mehr Zeit, sich für ein finanziell gefördertes Praktikum in Israel zu bewerben. Für die erste Runde des Programms „Neuer Kibbuz“ wurde die Frist bis zum 1. Juni verlängert.

Der „Neue Kibbuz“ ist ein gemeinsames Programm der Initiative BETATEC der AHK Israel, der bayerischen Landesregierung und des Generalkonsulates des Staates Israel in München zur Vermittlung von Praktika in israelischen Hightech- und Startup-Firmen.

Neben den etablierten Unternehmen Comverse, Israel Chemicals oder ECI sind auch populäre Startups wie EatWith und HopOn potentielle Praktikumsstationen. Alle Infos zum Programm und den Link zur Bewerbung gibt es auf www.betatec.org.


Neues aus Israel

Deutsche und Israelische Steuerbehörden arbeiten enger zusammen

Die weltweite Bekämpfung der Steuerhinterziehung - insbesondere der grenzüberschreitenden - ist im Gefolge der Finanz- und Schuldenkrise zu einem wichtigen und breit verfolgten Anliegen der Weltgemeinschaft geworden. 


51 Staaten unterzeichneten eine Vereinbarung zur internationalen Bekämpfung von Steuerflucht, © Thomas Köhler

Im Mittelpunkt steht dabei der wachsende Druck nach Informationsaustausch in Steuersachen und nach mehr Steuertransparenz. Die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet des automatischen Informationsaustausches werden es Steuerhinterziehern in Zukunft weiter erschweren, ihre Gelder zu verheimlichen. Geheimnisse zwischen Finanzinstituten und ausländischen Steuerbehörden gehören in Zukunft in der EU der Vergangenheit an.

Alle Informationen zu den neuen Regelungen und dazu, welche Konsequenzen Steuersünder jetzt ziehen sollten um straffrei zu bleiben, finden Sie im Gastbeitrag von Dr. Judith Taic, Steuerfachanwältin aus Tel Aviv, hier.

Israelische Forscher entdecken krebsbekämpfendes Protein

Israelische Forscher haben Proteine entdeckt, die das Wachstum bösartiger Krebszellen unterdrücken. Die Studie wurde am Technion in Haifa im Labor von Chemienobelpreisträger Aaron Ciechanover durchgeführt. 

Ciechanover merkte an, dass es noch Jahre dauern werde, bis man die genauen Mechanismen hinter der Unterdrückung verstehen werde. „Die Entwicklung eines Medikaments auf der Basis dieser Entdeckung ist möglich, aber nicht sicher. Der Weg zu diesem Medikament ist alles andere als einfach“, sagte er im Interview. 

Quelle: http://www.israel21c.org/headlines/israelis-find-cancer-suppressing-proteins-in-scientific-breakthrough/print/


Israel ist führend auf dem Gebiet der Krebsforschung, © Lisa Schürmann, www.jugendfotos.de

Weniger Parkstress dank App

Tel Aviv ist eine Stadt voller Autos. 21 Minuten suchen Autofahrer in Tel Aviv im Schnitt nach einem Parkplatz. Eine neue Handy-App des israelischen Startups Spark soll das leidige Parkproblem zumindest etwas schmälern. 


Hilft bei der Parkplatzsuche in Tel Aviv: Parking Polly

„Polly“ hilft dem Fahrer, einen günstig gelegenen Parkplatz zu finden – dabei berücksichtigt sie Preise und eventuelle zeitliche und rechtliche Einschränkungen. Das erklärte Ziel der Unternehmer: Die Suchzeit um mindestens die Hälfte zu verringern.

Quelle: www.jpost.com/landedpages/printarticle.aspx

Neues aus Deutschland

„Unsere Geschichte verbindet“

Das GTAI-Magazin "Markets" sprach mit Yakov Hadas-Handelsman, Israels Botschafter in Deutschland

Am 12. Mai jährt sich die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen. Zeit für eine Bilanz: Vor welchen Herausforderungen stand man damals, wo steht man heute?

Yakov Hadas-Handelsman: „Heute ist das Verhältnis sehr gut, damals gab es praktisch kein Verhältnis. Lassen Sie mich den Prozess anhand einiger Beispiele aufzeigen. Ich erinnere mich an die Ankunft des ersten deutschen Botschafters in Israel. Es gab Demonstrationen, Tomaten flogen, die Menschen skandierten: Nazi go home. Das habe ich damals in der Zeitung gesehen, auf der ersten Seite.

Wie sieht es heute aus? Vollkommen anders, wir haben sehr viel erreicht. Damals gab es kaum deutsche Produkte in Israel, so etwas kaufte man einfach nicht. Heute sind deutsche Produkte sehr beliebt, das Label „Made in Germany“ steht für hohe Qualität, für Zuverlässigkeit und Vertrauen.

Ein ganz persönliches Erlebnis: Vor vier Jahren ist unsere Geschirrspülmaschine kaputtgegangen, ein deutsches Fabrikat. Meine Frau ging daraufhin in einen Laden, um eine neue Maschine zu kaufen, kam aber unverrichteter Dinge zurück. Das Problem war, dass dort zwei völlig identische Maschinen zu unterschiedlichen Preisen angeboten wurden. Die teure war in Deutschland hergestellt worden, also made in Germany. Die günstigere, aber baugleiche, in einem anderen Land der Europäischen Union. Offensichtlich konnte der Händler mit dieser Unterscheidung einen höheren Preis erzielen – so beliebt ist made in Germany. Das Ende des Liedes war, dass wir eine andere Spülmaschine gekauft haben – auch eine deutsche. Momentan beträgt das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern rund 6,5 Milliarden Euro. Das ist sicherlich stark ausbaufähig, aber immerhin. “

Das komplette Interview finden Sie hier: http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/trade,did=1210574.html


Yakov Hadas-Handelsman ist seit März 2012 Botschafter des Staates Israel in Deutschland

GTAI – Ausgewählte Berichte

Israel importiert mehr Maschinen

Von Wladimir Struminski

Im Jahr 2014 investierte die israelische Industrie laut Statistikamt knapp 9,6 Mrd. Neue Schekel (2,7 Mrd. US$) in importierte Maschinen und Ausrüstungen. Die Angaben des Statistikamts kommen aus der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung und basieren auf Binnenpreisen; sie umfassen neben dem Importwert also auch Kosten etwa des Transports sowie der Installation und Inbetriebnahme. Auf importierte Produkte entfallen rund zwei Drittel aller industriellen Maschineninvestitionen. Die Werte dafür sind nach Industriebranchen aufgeschlüsselt, was bei Maschinen aus heimischer Produktion nicht der Fall ist.

Einzelne Investitionsprogramme führen in Israels relativ kleiner Volkswirtschaft zu starken Schwankungen beim Gesamtwert der Maschineninvestitionen wie auch bei der Verteilung nach Branchen. So ergab sich der Rekordwert für 2011 aus einem Investitionsschub im Bereich elektronischer Bauelemente. Diese Branche investierte acht Mal mehr als im Vorjahr in Maschinen, hielt diesen Wert in den Folgejahren aber nicht. Allgemein lässt sich sagen, dass die technologieintensiveren Branchen am meisten investieren. Die niedrigen Werte in den anderen Bereichen sind oft Ausdruck einer mangelnden Innovationsfähigkeit oder die Folge einer zunehmenden Konkurrenz durch Billigimporte, die die Expansion vieler israelischer Betriebe verhindert.

Deutsche Maschinenanbieter dürften von den hohen Ansprüchen israelischer Industriebetriebe an Qualität, Funktionalität und prompten Service profitieren. Auf Lieferungen aus der Bundesrepublik entfielen 2014 laut israelischer Außenhandelsstatistik 10,4% der Einfuhr von Maschinen, Apparaten, Geräten und elektrotechnischen Waren etc. (Zoll-HS-Abschnitt XVI).

Quelle: http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/maerkte,did=1219710.html

 

Israelische Erdgaswirtschaft bekommt Gegenwind

Von Wladimir Struminski

Die geplante Erschließung des größten israelischen Erdgasvorkommens Leviathan gestaltet sich problematisch. Wie berichtet, hatte das israelische Kartellamt die israelische Firma Delek Energy und die US-amerikanische Noble Energy zu einem Erdgasmonopol erklärt und nachträglich eine Separierung der Rechte für die Erdgasfelder Tamar und Leviathan gefordert. Weil die beiden Unternehmen zusammen rund 90% der israelischen Erdgasfunde kontrollieren würden, führte die Behörde kartellrechtliche Bedenken und mögliche Preiserhöhungen an.

Statt wie ursprünglich 2016 geplant, könnte sich der Förderbeginn, aufgrund der rechtlichen Auseinandersetzung, auf 2018 verschieben. Nach Berechnungen von Noble Energy kostet jedes Jahr der Verzögerung den Staat Israel rund 3 Mrd. US$ - von den Verlusten für die Betreiber ganz zu schweigen. Angesichts der Unwägbarkeiten, die das Projekt nun umgeben, hat Noble Energy ihre Investitionen in Israel für das Jahr 2015 eingefroren. Falls keine baldige Einigung erzielt wird, drohen bei Leviathan auch Entlassungen.

Der erste Kunde von Leviathan ist wegen der Verzögerungen bereits abgesprungen. Im März 2015 trat der palästinensische Stromversorger Palestine Power Generation Co. von dem Anfang 2014 vereinbarten Erdgaskauf von Leviathan im Wert von 1,2 Mrd. US$ zurück.

Edouard Cukierman, Vorsitzender der israelischen Investitionsfirma Cukierman & Co Investment House, warnte darüber hinaus, wegen der Leviathan-Krise werde "nicht ein einziger internationaler Investor auch nur einen Cent in den (israelischen - d. Red.) Öl- und Gassektor stecken, solange in der Branche Ungewissheit herrscht."

Cukierman erklärte, die mit Blick auf die Regierungspolitik bestehenden Unwägbarkeiten kommen erschwerend zu den in Israel ohnehin bestehenden geopolitischen Risiken hinzu.

Delek Energy kündigte im März 2015 an, eine geplante Kapitalaufnahme an der Londoner Börse aufschieben zu wollen. Neben der Unbeständigkeit auf den internationalen Energiemärkten nannte das Unternehmen als Grund für den Aufschub "ungelöste regulatorische Probleme", darunter die kartellrechtlichen Fragen um das Leviathan-Projekt.

Im April 2015 genehmigte die israelische Regierung das erste zwischen israelischen Lieferanten und ausländischen Abnehmern geschlossene Abkommen über Erdgaslieferungen. Es handelt sich um Lieferungen vom israelischen Offshore-Feld Tamar an jordanische Betriebe am Toten Meer. Das Abkommen hat eine Laufzeit von 15 Jahren und sieht Lieferungen von 1,8 Mrd. cbm Erdgas im Gesamtwert von 500 Mio. US$ vor.

Im März hatte das Tamar-Betreiberkonsortium mitgeteilt, mit der ägyptischen Firma Dolphinus Holdings eine Absichtserklärung über die Lieferung von Erdgas unterzeichnet zu haben. Die im Lauf von sieben Jahren zu tätigenden Lieferungen sollen einen Wert von insgesamt rund 1,2 Mrd. US$ erreichen. In den ersten drei Jahren ist die Lieferung von mindestens 5 Mrd. cbm vorgesehen.

Irritiert über diese Absichtserklärung zeigte sich die ägyptische Firma EMG, über deren Pipelines das Gas transportiert werden soll. Währenddessen erklärte das Tamar-Konsortium gegenüber der israelischen Wirtschaftszeitung Globes, nach ihrem Wissensstand seien Kontakte zur Nutzung der Pipeline bereits angelaufen.

Vom einheimischen Erdgassektor kommen unterdessen positive Nachrichten. Nach Angaben des israelischen Energieministeriums bezog der israelische Markt 2014 von Tamar rund 7,57 Mrd. cbm, 9% mehr als 2013, dem Jahr der Inbetriebnahme. Für 2015 ist eine weitere Steigerung um rund 13 % auf 8,57 Mrd. cbm zu erwarten. Der Großteil der Lieferungen wird aus dem Tamar-Feld stammen, während Bedarfsspitzen durch Importe mit Hilfe eines schwimmenden Flüssiggasterminals abgedeckt werden sollen.

Quelle: http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/maerkte,did=1220870.html

Wussten Sie, dass ... – Fakten und Zahlen rund um Israel