AHK Newsletter #1, Februar 2015

Inhalt

Neues aus der Kammer

Neues aus Israel

GTAI – Ausgewählte Berichte

Wussten Sie, dass...?  Zahlen und Fakten rund um Israel

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2015 hat für die israelische Wirtschaft gleich mit einem Rekord begonnen. Ende Januar kauften US-Firmen binnen einer Woche fünf israelische Hightech-Unternehmen im Gesamtwert von 830 Mio. US-Dollar. Ein Spitzenwert, der selbst die herausragenden Ergebnisse aus 2014 übertrifft.

Die starke Präsenz von US-Investoren in Israel hat Tradition, aber auch um Investitionen aus Europa und vor allem Deutschland wird geworben. Am 23. Februar findet dazu in München das erste bayerisch-israelische Matchmaking Event statt. Über 90 Teilnehmer aus beiden Ländern haben sich bereits angemeldet. Bis 16. Februar können sich Interessierte für diese kostenfreie Veranstaltung noch registrieren unter: https://www.b2match.eu/b2b-bavaria-israel-2015

Einen besonderen Schwerpunkt auf deutsche Unternehmen und Investoren legt auch die diesjährige Investorenkonferenz Axis Tel Aviv am 18. und 19. März. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch die AHK-Initiative BETATEC ihren offiziellen Israel-Start haben. Weitere Informationen gibt es hier: http://www.axistelaviv2015.com


BETATEC - Die Hightech- und Startup-Initiative der AHK Israel.

Unabhängig vom offiziellen Start laufen erste BETATEC-Aktivitäten in Deutschland und Israel schon auf Hochtouren. Besonders hinweisen möchten wir auf das Projekt „The New Kibbutz“ zur Vermittlung deutscher Studenten als Praktikanten in israelische Hightech-Unternehmen. Darüber und über viele andere spannende Themen lesen Sie in diesem Newsletter mehr.

 

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihre AHK Israel.

Neues aus der Kammer

The New Kibbutz – Java statt Jaffa

Die Idee ist so alt wie der Staat Israel selbst: junge Menschen arbeiten freiwillig im Kibbuz und lernen das Land, die Kultur und die Menschen kennen. Ein gemeinsames Programm der AHK Israel-Initiative BETATEC, der bayerischen Landesregierung und des Generalkonsulates des Staates Israel in München überträgt diese Idee nun ins 21. Jahrhundert: Statt Jobs auf der Orangenplantage werden Praktika in den heißesten Hightech-Firmen der Start-Up-Nation geboten. 50 Studierende von bayerischen Universitäten werden ab August 2015 in der ersten Runde des „New Kibbutz“ für 2-6 Monate nach Israel kommen und bei etablierten Unternehmen wie IBM, SAP und Comverse oder bei aufstrebenden Startups wie EatWith, HopOn oder Mekomy arbeiten. Über 20 israelische Firmen haben bereits einen oder mehrere Praktikumsplätze für das Programm „New Kibbutz“ bei BETATEC eingereicht, täglich kommen weitere hinzu. BETATEC koordiniert das Bewerbungsverfahren und übernimmt das „Matching“ zwischen den Bewerbern aus Bayern und den israelischen Firmen.

Wie auch bei den meisten Praktika in Deutschland üblich, wird keine Vergütung gezahlt. Die große Mehrheit der israelischen Firmen wird den Praktikanten jedoch das Mittagessen und ein Ticket für den ÖPNV bezahlen. Außerdem übernimmt der Bayerische Jugendring die Kosten für das Flugticket nach Tel Aviv und zurück. 


Und für Praktika ab vier Monaten Länge gibt das israelische Generalkonsulat in München ab dem 4. Monat 500,- EUR zur Deckung der Miet- und Lebenshaltungskosten dazu.

Die Bewerbungsfrist für das Programm endet für die Studierenden am 1.5., der Start der Praktika kann individuell und mit Rücksicht auf die Bedürfnisse der Studierenden und der Universitäten vereinbart werden. Unter www.betatec.org/the-new-kibbutz gibt es alle Infos zur Bewerbung und alle Praktikumsplätze.

Vorstandsvositzender von Evonik zu Gast bei der AHK Israel – Investitionen in israelische Startups geplant

Auf der Suche nach Wissenschaftskooperationen und innovativen Startups besuchte eine Delegation um den Vorstandsvorsitzenden der Evonik Industries AG, Dr. Klaus Engel, Ende Januar Israel und war dabei auf Einladung der Deutschen Botschaft auch in der AHK Israel zu Gast. Evonik, eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie, strebt eine stärkere Zusammenarbeit mit israelischen Wissenschaftlern an, z.B. vom Technion, der Technischen Hochschule Israels in Haifa. Dazu erörterten Dr. Peter Nagler, Leiter International Innovation und Dr. Bernhard Mohr, Managing Director des Venture Capital Bereichs von Evonik, mit Benjamin Soffer, Leiter der Research & Development Foundation des Technion konkrete Möglichkeiten einer intensiveren Zusammenarbeit. „Internationale Wissenskooperationen sind in der Spezialchemie unverzichtbar, um Spitzenergebnisse, Spitzenprodukte und Spitzenpositionen auf den Märkten einzunehmen“, erklärte Nagler.


Dr. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik im Gespräch mit AHK Israel-Geschäftsführer Grisha Alroi-Arloser.

Für Mohr, Experte für Startup-Unternehmen und Wagniskapital, bietet die ausgezeichnete und international angesehene Startup-Szene Israels einen weiteren Anknüpfungspunkt für Evoniks Engagement. „Unser Besuch hat direkte Treffen mit israelischen Startups und Risikokapitalgesellschaften möglich gemacht. Wir haben sehr interessante Gespräche geführt.“ Evonik will über seine Venture Capital Aktivitäten 100 Mio. Euro in vielversprechende Startups sowie in führende Venture Capital Fonds investieren und hat sich dazu auch in Israel genau umgesehen.

Neues aus Israel

Israels Erdgas-Wunder lässt die Strompreise sinken – trotz mangelnden Wettbewerbs

Die Funde mehrerer Erdgas-Felder vor der israelischen Küste haben den Energie-Markt des Landes fundamental verändert. Die Umstellung der Industrie und der Elektrizitätswerke von Kohle und Erdöl auf Gas läuft auf vollen Touren. Das Gas lässt nicht nur die Strompreise sinken, Israel will sich sogar als Erdgas-Exporteur an seine Nachbarn und selbst an EU-Staaten etablieren.

Doch es gibt auch Kritik. Bisher profitieren nur wenige Firmen von den Erdgasfunden und die israelische Kartellbehörde hat jüngst das zur Förderung ausersehene Konsortium zerschlagen. Auch die geopolitischen Folgen Israels neuer Unabhängikeit sind noch nicht klar abzusehen. Und alle Bestrebungen der israelischen Regierung, zukünftig stärker auf Sonnen- und Windenergie zu setzen, haben deutlich an Fahrt verloren.

Für das Online-Magazin  „Zwischenzeilen“ hat Katharina Höftmann ein Interview mit Samuel Tordjeman geführt. Tordjeman ist Geschäftsführer von INGL, einem staatseigenen Unternehmen, das für den Bau und Betrieb der notwendigen Infrastruktur für den Transport von Erdgas verantwortlich ist.

Das komplette Interview finden Sie hier:
http://israel-schweiz.org.il/2015/02/israels-erdgas-wunder-wir-sparen-bereits-jahrlich-mehrere-milliarden-dollar/

Germania Airline hat nun einen Sitz in Israel

Germania Airline bietet nun zwei neue regelmäßige Direktflüge von Hamburg und Baden-Baden im Schwarzwald nach Tel Aviv an. Israel ist damit aus dem Norden und Süden Deutschlands direkt zu erreichen.

Im Januar hielt Germania das erste Seminartreffen für die Tourismusindustrie in Israel ab. Damit feierte die Airline ihren Einstieg auf den israelischen Markt ab März 2015. Am vielbesuchten Treffen nahmen Vertreter des Managements von Germania Airline, Vertreter der Stadt und des Flughafens Hamburg, Repräsentanten der Deutschen Botschaft und der Deutschen Zentrale für Tourismus teil. Auch leitende Reiseveranstalterfirmen, Reisebüros und hochrangige Führungskräfte der israelischen Tourismusindustrie waren auf dem Seminartreffen zugegen. Grisha Alroi-Arloser, der Geschäftsführer der AHK Israel, sprach in seiner Rede über neue Chancen, die der Schritt von Germania Airline für die Vertiefung der Geschäftsbeziehungen zwischen Israel und Deutschland bedeute.

Der Höhepunkt des Treffens war die Präsentation der neuen Routen - von Tel Aviv nach Hamburg oder Baden-Baden im Schwarzwald. Paul Scodellaro stellte die Sehenswürdigkeiten im Umkreis der zwei neuen Flugziele vor. Lara Münch vom Flughafen Hamburg sprach von den Attraktionen rund um die zweitgrößte Stadt Deutschlands, die mit Germania Airline nun direkt zu erreichen ist. 


Feiern den Start der Verbindungen nach Israel: Paul Scodellaro, Israel Sales Manager Germania, Gideon Thaler , CEO von Tal Aviation und Lara Münch vom Hamburg Airport (v.l.n.r.)

Gideon Thaler, der CEO von Tal Aviation und Stellvertreter von Germania Airline in Israel zu den neuen Verbindungen: „Hamburg ist eine wunderschöne Stadt, die für Besucher ein Spektrum von Aktivitäten im städtischen Raum bereithält. Baden-Baden auf der anderen Seite ist ein beliebter Zielort für Urlauber, die die Natur im Schwarzwald zu schätzen wissen. Außerdem kommt man von dort aus bequem in alle großen Städte in ganz Baden-Würtemberg.“

Germania Airline bietet an Bord vollen Service: Mahlzeiten, Softdrinks, den Transport von eingechecktem Reisegepäck bis zu 25kg, Handgepäckbeförderung bis 6kg, Filme in HD-Qualität, weitere Unterhaltungsprogramme, kostenlosen Check-in und noch weitere Extraleistungen, wie zB. die Möglichkeit zur Buchung von XL-Sitzen für zusätzlichen Komfort an Bord (diese allerdings gegen geringen Aufpreis). Tickets gibt es ab 99 EUR für den Einzelflug ab März 2015 und können auf der Webseite www.flygermania.de gebucht werden oder unter der Telefonnummer 030 610 818 000 sowie in Reisebüros. Flüge von Germania Airline zwischen Hamburg (dienstags und donnerstags) oder Baden-Baden (montags) und Tel Aviv werden mit Airbus A319-Maschinen durchgeführt. 

Chemie-Riese Israel Chemicals kauft österreichisch-deutsches Unternehmen

Israel Chemicals (ICL), Weltmarktführer bei der Produktion von Brom und reiner Phosphorsäure und einer der Größten Produzenten von Kalisalzen, hat das österreichische Unternehmen Prolactal GmbH und deren deutsche Tochter Rovita GmbH für 100 Mio. Euro erworben. Prolactal und Rovita sind führende europäische Hersteller von Milchproteinen und Inhaltsstoffen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. 


ICL-Geschäftsführer Stefan Borgas sieht in der Akquisition von Prolactal und Rovita einen wichtigen Schritt in der strategischen Ausrichtung der gesamten Unternehmensgruppe und will mit der Innovationskraft der erworbenen Firmen das Kerngeschäft der Nahrungsmittelergänzungen weiter ausbauen und stärken.

Beide Standorte in Österreich und Bayern sollen erhalten werden. Von Prolactal geplante und bereits begonnene Investitionen werden von ICL weitergeführt und die Mitarbeiterzahl soll mittelfristig steigen. Auch die bisherige Geschäftsführung wird in ICL integriert.

Quelle: http://www.rovita.de/files/Pressemitteilung-ICL-Prolactal-Rovita.pdf

GTAI – Ausgewählte Berichte

Flotter Start für Übernahmen

Von Wladimir Struminski

Bei den Übernahmen israelischer Hightech-Firmen durch ausländische Investoren wurde ein schneller Start ins Jahr 2015 verzeichnet. Nach einer Zusammenstellung der Wirtschaftszeitung Globes lagen die im Januar des neuen Jahres getätigten Übernahmen bereits bei insgesamt rund 830 Mio. US$. Das Feld führte Amazon an: Die von dem US-Konzern getätigte Übernahme des Chip-Designers Annapurna Labs wurde auf 350 Mio. bis 370 Mio. US$ geschätzt.

Der US-amerikanische Hersteller von Audiozubehör und Unterhaltungssystemen Harman International Industries gab den Erwerb des israelischen Anbieters von Software-Management-Technologie Red Bend Software bekannt. Diese Transaktion erreichte einen Wert von 170 Mio. US$ mit einer erfolgsabhängigen Option auf weitere 30 Mio. US$.

Mit geschätzten 100 Mio. US$ schlug die Übernahme der israelischen Firma CloudOn durch den US-amerikanischen Anbieter von Cloud-Speicherung Dropbox zu Buche.

Microsoft erwarb Equivio, einen israelischen Anbieter von Technologie für maschinelles Lernen. Der Transaktionspreis wurde auf 50 Mio. bis 100 Mio. US$ geschätzt.

Der Anbieter von cloud-gestützten Zahlungsdiensten Bottomline Technologies übernahm für 67 Mio. US$ Intellinx. Die israelische Firma bietet Technologie zur Prävention von Online-Betrug an.

Quelle: http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/maerkte,did=1167776.html?channel=alert_channel_gtai_1

Israelische Hightech-Firmen werden reifer

Von Wladimir Struminski

Im Januar 2015 haben die auf den Hightech-Sektor spezialisierte Marktforschungsfirma Israel Venture Capital (IVC) und die Anwaltskanzlei Meitar Liquornik Geva Leshem Tal die Ergebnisse des von ihnen gemeinsam erstellten "Exit-Reports" für das Jahr 2014 veröffentlicht. Der Bericht erfasst die Kapitalaufbringung israelischer Hightech-Unternehmen durch Firmenverkäufe und durch den Börsengang (IPOs).

Laut dem Bericht lag der Wert der im Jahr 2014 von israelischen Firmen durchgeführten Exits - Übernahmen und Börsengänge - bei 6,94 Mrd. US$. Das waren 5,3% mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Exits lag bei 99 gegenüber 90 im Jahr 2013. Längerfristig betrachtet war das 2014 erzielte Ergebnis relativ gut, wenngleich von dem 2006 erzielten Rekordwert weit entfernt.

Was die Verfasser der Studie am Jahr 2014 aber besonders interessant finden, ist nicht der Wert der Exits, sondern deren Struktur. Demnach brachten 17 Börsengänge israelischer Hightech-Firmen 2,1 Milliarden US$ ein, verglichen mit nur 361 Millionen US$, welche die 8 im Vorjahr durchgeführten Börsengänge aufzubringen vermochten. Den größten Börsengang des Jahres 2014 verbuchte der Hersteller elektronischer Fahrerhilfssysteme Mobileye, der an der Wall Street 1,0 Milliarden US$ aufbrachte.

Nach Auffassung von IVC zeugt der höhere Anteil der Aktienemissionen an den Exits von einer zunehmenden Reife der israelischen Hightech-Branche. Immer mehr israelische Technologieunternehmer, so die Analyse, wollten ein kontinuierlich tätiges und produzierendes Unternehmen aufbauen und nicht nur die Technologie entwickeln und verkaufen.

Ein weiteres Indiz für den Reifeprozess des Technologiesektors erblickt IVC in der gestiegenen Zahl relativ große Übernahmen im Wert von 100 Mio. bis 500 Mio. US$. Dagegen habe die Zahl kleiner Übernahmen unter 5 Mio. US$ im Jahr 2014 den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt erreicht. Diese beiden Veränderungen, so die Studie, bedeuteten, dass israelische Firmen durchschnittlich in einem späteren Entwicklungsstadium als bisher verkauft würden. Damit steigen die Chancen, dass die betroffenen Firmen beim Verkauf das Produktionsstadium erreicht haben.

Die israelische Vereinigung der technologieintensiven Industrie (Israel Advanced Technology Industries - IATI) bewertet die Entwicklung ähnlich. Nach ihren Erkenntnissen hat die Zahl israelischer Technologieunternehmen, deren Wert binnen weniger Jahre 1 Mrd. $ übersteigen werde, ihr bisher höchstes Niveau erreicht. Solche Firmen sind natürliche Kandidaten für die Aufnahme beziehungsweise Expansion einheimischer Produktionskapazitäten.

Breitere Produktionsbasis wäre auch gesamtwirtschaftlich von Vorteil

Ein Ausbau der Produktion im Hightech-Bereich wäre für Israel von großer gesamtwirtschaftlicher Bedeutung. Zahlreiche israelische Experten haben bisher die Neigung von Hightech-Investoren, ihre Firmen bereits im Forschungs- und Entwicklungsstadium zu veräußern, bemängelt: Die verkauften Firmen, so die Kritik, würden in das Forschung- und Entwicklungswesen der neuen Stammhäuser integriert, ohne dass es zum Bau von Fabrikationsstätten in Israel käme.

Sollten nun mehr Hightech-Firmen die Produktionsreife erreichen und als Hersteller weiteragieren, würde sich dies insbesondere auf die israelischen Exporte technologieintensiver Produkte positiv auswirken. Israels ausländischen Geschäftspartnern wiederum kann diese Entwicklung neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen, darunter Importe von Hightech-Produkten aus Israel, strategische Investitionen, Kooperation im Marketingbereich oder Zusammenarbeit auf Drittmärkten.

Die Zahl der in Israel tätigen Start-Ups wird auf rund 3.000 geschätzt; das Gründungstempo neuer Start-Up-Firmen bleibt hoch.

Quelle: http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/maerkte,did=1160350.html?channel=alert_channel_gtai_1

Wussten Sie, dass ... – Fakten und Zahlen rund um Israel

  • Ein Professor von Israels renommierter Technischen Universität in Haifa, dem Technion, hat ein Gerät zur Erkennung von Krebserkrankungen entwickelt, das in Mobiltelefone integriert werden kann. Ein Sensor des sogenannten „NaNose“-Systems testet den Atem des Benutzers auf bestimmte Chemikalien, die von Lungenkrebszellen produziert werden. „NaNose“ hat eine Trefferrate von 90%, und ist damit ähnlich verlässlich wie Bluttests, Biopsien und andere, teure Untersuchungen. An der Entwicklung von NaNose waren auch Hochschulen in Deutschland beteiligt.
    Quelle: http://goo.gl/SSdU9M

  • Zu den Knesset-Wahlen am 17. März 2015 treten insgesamt 26 Parteien an. Die israelische Parteienlandschaft ist traditionell um einiges dynamischer als z.B. die deutsche. So ist die ehemalige Regierungspartei Kadima, bei den Wahlen 2009 noch stärkste Kraft, schon wieder verschwunden. Dafür gibt es mehrere Neugründungen, denen der Einzug in die Knesset zugetraut wird. Und das obwohl die Sperrklausel von 2 auf 3,25% erhöht wurde, um der weiteren Zersplitterung des Parlaments entgegenzusteuern.
    Quelle: http://www.haaretz.com/news/israel-election-2015