AHK Newsletter, #1, Februar 2014

Inhalt

Neues aus der Kammer

Neues aus Israel

Neues aus Deutschland

GTAI – Ausgewählte Berichte

Wussten Sie, dass...?  Zahlen und Fakten rund um Israel

Liebe Leserinnen und Leser,

Israel wird auch im Jahr 2014 ein hochinteressanter Marktplatz und Partner für deutsche Unternehmen sein. Erneuerbare Energien, Life Sciences und High-Tech sind die bekannten Themenfelder, die auch dieses Jahr wieder gute Geschäftsgelegenheiten bieten. Dazu kommen weitere Themen, wie z.B. intelligente Lösungen für den öffentlichen Personennahverkehr. Hierzu organisieren wir vom 18. bis 22. Mai eine Geschäftsanbahnungsreise nach Israel. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, sprechen Sie uns bitte baldmöglichst an.

Schon in diesem Monat findet in Jerusalem die nächste Runde der deutsch-israelischen Regierungskonsultationen statt. Wir erwarten vom Besuch der Bundeskanzlerin und elf weiterer Regierungsmitglieder eine Vertiefung der Beziehungen in vielen Bereichen und konkrete Kooperationsprojekte z.B. bei großen Infrastrukturmaßnahmen.

Mit diesen und weiteren Events laufen Deutschland und Israel sich warm für 2015, wenn wir 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen beiden Ländern feiern werden. Dafür haben wir uns einige besondere Events ausgedacht, über die sie in den kommenden Monaten mehr erfahren werden.

Übrigens: eine Übersicht der Feiertage 2014 in Israel finden Sie hier auf unserer Website.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihre AHK Israel


Neues aus der Kammer

Präsident der AHK Israel erhält Ehrenbürgerrecht von Freiberg/Sachsen

Dr. Michael Federmann, Präsident der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer, hat am 12. Januar die Ehrenbürgerwürde der Universitätsstadt Freiberg in Sachsen verliehen bekommen. Federmann erhielt die Würdigung für seine Verdienste um Freiberg als Hochtechnologie-Standort.

Michael Federmanns Vater war Chemnitzer und musste vor den Nazis fliehen. Das Familienunternehmen Federmann Enterprises war der erste israelische Großinvestor in der Industrie der neuen Bundesländer und gründete aus dem VEB Spurenmetalle das Unternehmen Freiberger Compound Materials GmbH. Dieses wurde zu einem Weltmarktführer für Galliumarsenid, das zur Herstellung elektronischer Bauelemente benötigt wird, die bei Hochfrequenzanwendungen und für die Umwandlung elektrischer in optische Signale eingesetzt werden.


Nahm die Ehrung gerührt entgegen: AHK Israel-Präsident Michael Federmann.

Zur Verleihung waren eigens Stanislaw Tillich und Kurt Biedenkopf angereist, die Federmann in ihren Reden als unternehmerischen Visionär würdigten. Federmann bedankte sich sichtlich bewegt: „Die Kette meiner Familie wurde 1933 zerrissen. Nun ist sie von meinem Vater, von mir, meinem Sohn und den Menschen in Freiberg wieder zusammen gefügt worden.“


Die Verleihung fand in der Freiberger Nikolaikirche statt.

Neues aus Israel

Tel Aviver Börse plant neuen High Tech-Index

Die Tel Aviver Wertpapierbörse befindet sich derzeit in Gesprächen mit Indizes-Machern aus der ganzen Welt zur Gründung einer High Tech-Börse in der Mittelmeermetropole. Dadurch sollen Investitionen in israelische Hochtechnologie-Unternehmen angezogen werden, z.B. in Form von Fonds, die auf diesem Index basieren.

Israel verzeichnet laut dem Tel Aviver IVC Research Center die meisten Start Up-Firmen je Einwohner weltweit. Der geplante Index soll Unternehmen weltweit anlocken und so die israelische Wirtschaft besser abbilden als bisher. High Tech-Firmen sorgen für 80% der Exporte des Landes. Viele der erfolgreichen israelischen Unternehmen werden an der New Yorker Börse NASDAQ gehandelt. Israel ist dort nach den USA und China das am drittstärksten repräsentierte Land.

Quelle: http://www.businessweek.com/news/2014-01-30/tel-aviv-bourse-seeks-to-create-high-tech-index-to-lure-buyers

Israelische Schneekanonen retten den Wintersport in den Alpen

Seit den 1980er-Jahren haben Europas Alpen 20 Prozent ihres Schnees und Eises verloren. Und die Geschwindigkeit, mit der die Gletscher schmelzen nimmt weiter zu. Auf der Zugspitze, Deutschlands höchstem Gipfel, deckt man seit 2010 den Schnee im Sommer sogar mit Lastwagenplane ab. So will man die Schmelze wenigstens etwas verlangsamen. 


„Immer öfter bleiben die Hänge auch im Winter grün. Schneekanonen aus Israel retten dann den Wintersport.“ Foto: Andreas Klein/ www.jugendfotos.de

Immerhin 80 Millionen Touristen besuchen die Alpen jährlich in der Skisaison. Blieben sie fern, träfe dies die Region wirtschaftlich hart. Kein Wunder, dass die Beschneiung grüner Hänge zu einer Milliarden-Euro-Industrie geworden ist. Herkömmliche Schneekanonen benötigen jedoch bestimmte Konditionen, wie z.B. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, Windstille und eine geringe Luftfeuchtigkeit. Gerade in der Nebensaison, wenn der Bedarf für Kunstschnee am höchsten ist, liegen diese Bedingungen jedoch nur selten vor.

Rettung für den alpinen Wintersport und große Teile des Tourismus kommt aus Israel.

Der All Weather Snowmaker der israelischen Firma IDE kann täglich 35.000 Kubikmeter Schnee auf die Pisten zaubern – bei jeder Temperatur an jedem Tag des Jahres. Das Wasser wird mittels eines Vakuums gefroren.  Die Technologie dahinter wurde ursprünglich für die Entsalzung von Meerwasser entwickelt. IDE ist eines der weltweit führenden Unternehmen bei der Meerwasserentsalzung.

Quelle: http://www.businessweek.com/articles/2014-01-23/how-israeli-snowmakers-are-saving-alpine-skiing

Israel zeichnet seine Top-Exportfirmen aus

Das israelische Wirtschaftsministerium hat zehn Unternehmen für ihre Erfolge beim Export ausgezeichnet. Der Hauptpreis „Exporteur des Jahres“ ging an das Unternehmen Ormat Technologies und wurde von Staatspräsident Peres und Wirtschaftsminister Bennett überreicht. Der Preis wird dabei nicht nur für die Erfolge eines Jahres verliehen. Vielmehr liegt das Augenmerk auf Unternehmen, die seit Jahren oder Jahrzehnten eine herausragende Exportstärke aufgebaut haben.

Ormat ist seit vielen Jahren einer der Weltmarktführer bei der Stromerzeugung durch die Nutzung von Geothermie. Das Unternehmen existiert seit 40 Jahren und hat 1.100 Mitarbeiter in 24 Ländern. Die Technologie von Ormat kommt z.B. auch bei einem Geothermiewerk in Landau in Rheinland-Pfalz zur Anwendung. Ormat rüstet auch bereits bestehende Kraftwerke von z.B. Gas auf Geothermie um und macht diese dadurch „grün“.

Quelle: http://www.timesofisrael.com/top-israeli-exporter-is-top-green-company-too/

 

 

Neues aus Deutschland

Israeli Chemicals übernimmt württembergischen Gewürzhersteller Hagesüd

Nachdem die grundlegende Entscheidung bereits im Dezember gefallen war, ist die Übernahme des Hemminger Gewürzproduzenten Hagesüd durch die israelische ICL Group nun unter Dach und Fach. Seit vergangener Woche ist das Unternehmen nicht mehr familiengeführt.

Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, möchte ICL seine Position im Lebensmittelsektor stärken. Auch für Hagesüd sei die Übernahme jedoch interessant. Die Geschäftsführung erhoffe sich einen besseren Zugang zu ausländischen Märkten. An internationale Kunden verkauft das Unternehmen ca. 20 Prozent seiner Produktion. „Wir erhoffen uns davon bessere Marktchancen, und wir stärken die Zukunft unserer Mitarbeiter,“ so Peter Scheu, der bisherige Geschäftsführer.

Hagesüd beliefert vor allem Betriebe der Fleischverarbeitung mit seinen Produkten. Der in der Branche bekannte Name soll bestehen bleiben. Das operative Geschäft wird von BK Giulini, einer Tochter von ICL, weitergeführt. Auch ein weiterer Ausbau des Standorts in Hemmingen mit einem neuen Logistikzentrum und Aufstockung des Personals ist laut Stuttgarter Zeitung geplant.


Israel Chemicals Ltd. (ICL) ist in Deutschland mit zahlreichen Standorten seiner Bereiche ICL Industrial Products (Bitterfeld), ICL Fertilizers und ICL Food Specialities (beide in Ludwigshafen) vertreten.

Quelle: itrade.gov.il/germany/icl-ubernimmt-wurttembergischen-geurzhersteller-hagesud/

GTAI – Ausgewählte Berichte

Aktuelle Trends aus Israel

Von Wladimir Struminski

100 Mrd. Schekel für das Verkehrsnetz Tel Aviv

Der immer wieder durch Pannen und Inkompetenz verzögerte Ausbau des Tel Aviver Nahverkehrsnetzes soll doch noch zügig angeschoben werden. Das versprach im Januar der Vorsitzende der staatlichen Gesellschaft NTA - Metropolitan Tel Aviv Mass Transit System, Alex Wiznitzer. NTA ist für den Bau des geplanten, aus U-Bahn- und S-Bahn-Linien sowie Schnellbusstrecken bestehenden Nahverkehrssystems für den dichtbesiedelten Ballungsraum Tel Aviv zuständig. Gegenwärtig wird erst an einer einzigen - teilweise unterirdisch verlaufenden - Gleisstrecke gebaut.

Nach Wiznitzers Worten ist NTA entschlossen und auch imstande, den Bau von drei U-Bahn-/S-Bahnstrecken und fünf Bustrassen nunmehr zügig anzugehen. Möglicherweise würden sogar zusätzliche Strecken gebaut. NTA könne die für das Gesamtprogramm erforderlichen Finanzmittel von insgesamt 100 Mrd. Neue Schekel (NIS, rund 29 Mrd. US$) aus Quellen außerhalb des Staatshaushalts aufbringen.

Die israelische Geschäftswelt und Israels ausländische Geschäftspartner werden etwaige Fortschritte des Programms aufmerksam verfolgen, würde doch ein Investitionsschub der anvisierten Größenordnung einer Vielzahl von Unternehmen aus dem In- und Ausland Geschäftschancen bieten.

Häfen nehmen Hürde

Das Projekt zum Bau von zwei Privathäfen in Haifa und in Ashdod hat eine wichtige Hürde genommen. Im Januar hat der interministerielle Ausschuss für Inneres die Baupläne für das Großvorhaben genehmigt. Damit ist der gesetzlich vorgeschriebene Genehmigungsprozess abgeschlossen.

Die Häfen sollen im BOT-Modell unter Aufsicht der staatseigenen Hafenentwicklungsgesellschaft Israel Ports Development and Assets Company gebaut werden. Gegenwärtig werden die von einer Reihe von Bewerbern für die Vorausschreibung eingereichten Angebote ausgewertet. Nach der Genehmigung durch den interministeriellen Ausschuss kann die Ausschreibung ungehindert voranschreiten.

In einem anderen, wichtigen Schritt hatte das Kartellamt die beiden in Haifa und Ashdod bestehenden Mittelmeerhäfen im November 2013 als Oligopol definiert und ihnen untersagt, Maßnahmen zur Verhinderung des Markteintritts neuer Hafenbetreiber zu ergreifen. So wird eine Realisierung des Milliardenprojekts mehr und mehr konkreter.

Israel baut Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen

Israel will in den kommenden Jahren Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) mit einer Gesamtkapazität von 800 MW bauen. Das hat das Ministerium für Energie und Wasser erklärt. Die geplanten Anlagen entsprächen knapp 6% der heute landesweit installierten Stromerzeugungskapazität.

Der Staat ist an der Errichtung von KWK-Anlagen interessiert. Deshalb hat Energieminister Silvan Shalom im Januar 2014 neue Fördermaßnahmen für den Ausbau des KWK-Netzes festgelegt. Die vorgesehene Förderung gilt für KWK-Kraftwerke mit einer Gesamtleistungsfähigkeit von 800 MW. Sie werden sich zu den bereits bestehenden KWK-Anlagen mit einer Kapazität von 480 MW beziehungsweise 3,5% der landesweiten Erzeugungskapazität gesellen. Die thermische Energie der KWK-Anlagen ist unter anderem für Raffinerien, für die Papierindustrie und für die Gewinnung von Mineralien aus dem Toten Meer bestimmt.

Voraussetzung für die Förderberechtigung ist, dass die zu bauenden Anlagen einen Energienutzungsgrad von mindestens 70% vorweisen. Damit wurde der Mindestnutzungsgrad gegenüber früheren Förderverordnungen um 10 Prozentpunkte angehoben.

Größtes Erdgasfeld wird erschlossen

Das israelische Offshore-Erdgasvorkommen Leviathan kann nun - drei Jahre nach seiner Entdeckung - erschlossen werden. Grundlage dafür ist die im Januar 2014 offiziell erfolgte Anerkennung des Feldes als Fund im Sinne des auch für Erdgas geltenden "Erdölgesetzes" durch das Energieministerium. Nachdem das Oberste Gericht im Herbst 2013 für Klarheit in der Exportfrage gesorgt hatte und auch kartellrechtliche Bedenken ausgeräumt wurden, stand der Anerkennung nichts mehr im Wege.

Nunmehr muss das Leviathan-Konsortium die Erschließung des Feldes im Einklang mit einem binnen kurzer Zeit vorzulegenden Zeitplan vorantreiben. Das Erschließungsprogramm wird Lösungen für die Anbindung ans israelische Erdgasnetz ebenso wie für den Export, sei es durch Untersee-Pipelines in nahegelegene Länder, sei es durch eine Verflüssigungsanlage, vorzuschlagen haben. Nach aktueller Schätzung des Betreiberkonsortiums dürften sich die Erschließungskosten auf 8,5 Mrd. US$ belaufen.

Israels Pkw-Nachfrage auf hohem Niveau

Von Wladimir Struminski

Im Jahr 2013 wurden 216.353 Pkw nach Israel importiert. Das geht aus Angaben der israelischen Vereinigung der Kfz-Importeure hervor. Die Zahl importierter Pkw lag um 5,6% über dem Vorjahresstand, aber um 4,2% unter dem 2011 erreichten Rekordstand. Eine langfristige Betrachtung zeigt, dass sich die Nachfrage nach Pkw seit Beginn des Jahrzehnts auf einem gegenüber früheren Jahren höheren Niveau stabilisiert hat. Für das Jahr 2014 werden keine wesentlichen Änderungen der Importzahlen erwartet.

Die Zahl der Pkw je 1.000 Einwohner lag Ende 2013 bei schätzungsweise 285. Damit ist der Bedarf bei weitem nicht gedeckt. Mit steigendem Wohlstand werden immer mehr Haushalte einen Pkw erwerben. Der Anteil der Haushalte, die über mindestens einen Pkw verfügten, stieg 2012 auf 65,6%, bleibt aber ausbaufähig.

Trend zum Zweitwagen

Ein ausgeprägtes Wachstumssegment ist der Erwerb von Zweitwagen. In den Jahren 2004 bis 2012 nahm der Anteil israelischer Haushalte, die mehr als einen Pkw besitzen, von 13,4 auf 20,2% zu. Schnelles Bevölkerungswachstum und damit immer mehr Haushalte begünstigten diese Entwicklung. Bei den nachgefragten Zweitwagen geht der Trend zu kleineren Wagen - auch ausgelöst durch die seit August 2009 nach Umweltfreundlichkeit gestaffelte Pkw-Kaufsteuer.

Der Markt wird von Herstellern aus Fernost beherrscht. Im Jahr 2013 waren unter den zehn führenden Anbietern sechs fernöstliche und vier europäische Firmen zu finden.


Käufer müssen scharf kalkulieren


Zu den Merkmalen des israelischen Pkw-Marktes gehören oft sprunghafte Veränderungen der Marktanteile einzelner Hersteller. Beispiele für gelungene Expansion bieten Hyundai und Skoda; ein umgekehrtes Beispiel ist Mazda. Ford wiederum verzeichnete 2012 einen starken Ausschlag nach oben, der 2013 aber nicht gehalten werden konnte. Zum Teil rühren solche sprunghaften Verschiebungen von der großen Rolle, die Leasing- und Kfz-Vermietungsfirmen auf dem Neuwagenmarkt spielen. Vor allem im Segment der Mittelklassewagen herrschen die Leasingfirmen vor und sind in dieser Kategorie für mehr als 60% aller Neuwagenkäufe verantwortlich. Ihre Beschaffungspolitik beeinflusst die Nachfragestruktur im jeweiligen Jahr spürbar.


Allerdings hält sich auch die Markentreue vieler privater Käufer in engen Grenzen. Bei kaufsteuerbedingt
hohen Verbraucherpreisen, die circa 20 durchschnittlichen Netto-Monatsgehältern für einen bescheidenen Mittelklassewagen betragen, müssen zahlreiche Familien trotz etwaiger persönlicher Vorlieben für bestimmte Marken unsentimental kalkulieren.

Wussten Sie, dass ... – Fakten und Zahlen rund um Israel

... sich immer mehr Israelis vegan ernähren? Nach jüngsten Schätzungen verzichten bereits 200.000 Menschen in Israel auf jegliche tierische Produkte in ihrer Ernährung.
Quelle: http://israel21c.org/culture/israel-goes-vegan/

... die Zahl der Fahrgäste der israelischen Eisenbahn 2013 einen neuen Rekord erreichte? 45 Millionen Reisende nutzten den „Rakevet“ (Hebräisch für „Zug“), 5 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Bahnen waren zudem in 93% der Fälle pünktlich.
Quelle: http://www.timesofisrael.com/israel-railways-sees-spike-in-passengers-in-2013/

... das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner in Israel höher ist als in Italien, Spanien oder Saudi-Arabien?
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf