AHK Newsletter #1 2016

Inhalt

Neues aus der Kammer

Neues aus Israel

Neues aus Deutschland

GTAI – Ausgewählte Berichte

Wussten Sie, dass...?  Zahlen und Fakten rund um Israel

Liebe Leserinnen und Leser,

2015 war ein ereignisreiches Jahr, in dem wir gleich mehrere Jubiläen gefeiert haben, darunter 50 Jahre Deutsch-Israelische Beziehungen und 20 Jahre AHK Israel. Und 2016 knüpfen wir genau dort an, wo wir aufgehört haben, denn viele Projekte wurden erfolgreich angestoßen und werden nun realisiert. Wir haben mit unserer Arbeit offensichtlich das Interesse vieler Unternehmen, Verbände und Landesregierungen an Israel, hiesigen Firmen, der lebendigen Startup-Szene und den unzähligen Kooperationsmöglichkeiten geweckt. Deshalb freuen wir uns schon jetzt auf Delegationen zu den Themen Cyber Security oder Arbeitsschutz und auf hochrangigen Besuch aus dem Bundeswirtschaftsministeriums oder aus Nordrhein-Westfalen.

Israels Innovationspotenzial übt weiterhin hohe Anziehungskraft auf multinationale Firmen aus. Fast 300 solcher Unternehmen (wie Apple, Google, SAP, ...) unterhalten hier Forschungs- und Entwicklungszentren und profitieren so vom Kreativpotenzial des Landes. In 2016 kommen mit Siemens und Bosch zwei wichtige deutsche Player hinzu. Neben den Standorten München, Kalifornien und Shanghai wird Siemens in Tel Aviv ein weiteres „Technology to Business Center“ aufbauen. Bosch, das in Israel bereits seit einigen Jahren mit seinem Investitionsarm Bosch Ventures operiert, wird im Laufe des Jahres seine Präsenz ebenfalls verstärken und ein R&D Office eröffnen – das in der nächsten Phase zu einem eigenen Accelerator aufgewertet werden könnte. Unsere Initiative BETATEC hat ein waches Auge auf die Entwicklungen in Israel und fördert auch in 2016 die Beziehungen zwischen deutschem Mittelstand und den hochinnovativen Startups aus dem Silicon Wadi.

Was uns sonst in den letzten Wochen bewegt hat, darüber lesen Sie in diesem Newsletter. Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihre AHK Israel.


Das Team der AHK Israel wünscht Ihnen ein erfolgreiches und spannendes 2016 ©Foto: AHK Israel

Neues aus der Kammer

Die Sanierung der „Weißen Stadt“ – eine Chance für deutsche Unternehmen

Tel Aviv wird aufgrund des einzigartigen Bestandes an Gebäuden im Internationalen Stil („Bauhaus“) auch die Weiße Stadt genannt. Dabei sind viele der Gebäude aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in einem sehr schlechten Zustand. Die fachgerechte und zugleich energieeffiziente Sanierung des Bauhausbestandes ist eine große Herausforderung. Gerade deutsche Unternehmen verfügen oftmals über die notwendigen Fachkenntnisse und -techniken, die notwendig sind. Vom 29. November bis 3. Dezember 2015 wurde daher die AHK-Geschäftsreise „Strukturelle Herausforderung Energieeffizienz: UNESCO-Weltkulturerbe Weiße Stadt Tel Aviv“ durchgeführt.

Sieben deutsche Firmen aus unterschiedlichen Bereichen der Energieeffizienz, akquiriert durch die Renewables Academy (RENAC) AG, nahmen zunächst an einer ganztägigen Fachkonferenz teil, die ihnen die allgemeine Marktsituation vorstellte. Dabei wurde auch die Geschichte des Baubestandes von Tel Aviv mit seinen besonderen Implikationen für die Sanierung und den daraus resultierenden Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Potenzialen eingegangen.


Im Rahmen einer Bauhaustour erläutern Expertinnen der Stadtverwaltung Tel Aviv mehrere Sanierungsprojekte von Bauhausgebäuden ©Foto: AHK Israel

Am zweiten und dritten Tag des Besuchs wurden individuelle B2B-Gespräche und Projektbesichtigungen mit israelischen Unternehmen realisiert, die von der AHK Israel recherchiert, vereinbart und begleitet wurden.

Die Geschäftsreise wurde von deutschen wie israelischen Teilnehmern als impulsgebende Veranstaltung zur Kooperation zwischen beiden Ländern im Bereich der Energieeffizienz überhaupt und im Zusammenhang mit dieser Exportinitiative zur energieeffizienten Sanierung der Weißen Stadt Tel Aviv im Speziellen bewertet.

Auf der Suche nach der Zauberformel für Startups

Welche besonderen Rahmenbedingungen herrschen in Israel, die das Land zu einem Hotspot für Gründer machen? Wie entstand das „Silicon Wadi“ und welche Lehren lassen sich daraus für die Gründerförderung in Deutschland ziehen? Welche Zutaten zum Startup-Wunder in Israel sind hingegen besondere geopolitische oder kulturelle Faktoren, die in Deutschland nicht vorliegen? Auf der Suche nach Antworten auf diese und vergleichbare Fragen reisten Anfang November 2015 Vertreter der IHK und der Hochschule Reutlingen nach Israel.

Ein intensives, zweitägiges Besuchsprogramm, zusammengestellt von der AHK Israel, beleuchtete alle wichtigen Aspekte der Startup-Nation.


Auf der Suche nach den Zutaten für gute Bedingungen für Startups: Michael Baukloh und Karin Goldstein von der IHK Reutlingen und Prof. Dr. Ottmar Schneck, Hochschule Reutlingen (v.l.n.r.) ©Foto AHK Israel

Auf dem Programm standen neben Treffen mit Startups auch Gespräche mit dem BETATEC-Vorsitzenden Mickey Steiner, dem Office of the Chief Scientist, Vertretern von Acceleratoren und Inkubatoren sowie Investoren. Ein Highlight war das Zusammentreffen mit Shlomo Nimrodi, dem Geschäftsführer von Ramot, der Technologietransfereinrichtung der Tel Aviv University. Nimrodis Credo „Don’t work with people who don’t get it“ stellte dabei eine treffende Zusammenfassung seiner Bemühungen zur weiteren Professionalisierung der Arbeit von Ramot dar.

Neben den fachlichen Terminen hatten die Besucher aus Reutlingen außerdem die Gelegenheit, an der Mitgliedervollversammlung der AHK Israel und der Vernissage der Ausstellung „Israelis und Deutsche“ in Tel Aviv teilzunehmen. Karin Goldstein, Bereichsleiterin Existenzgründung und Unternehmensförderung an der IHK Reutlingen resümierte nach dem Besuch: „Es war eine ganz hervorragend organisierte Reise. Wir hätten uns nicht vorstellen können, derart viel Input in so kurzer Zeit zu bekommen. Ganz besonders hat uns auch der freundliche Empfang in der AHK Israel und die Möglichkeit der Teilnahme an der Mitgliederversammlung mit dem deutschen Botschafter gefreut. Wir werden jetzt die vielen Anregungen in Handlungsempfehlungen für unsere Region übersetzen.“

EXIST Startup Germany: 10 israelische Gründerteams pitchen um Jahresaufenthalt in Berlin

Mit dem Programm EXIST unterstützt die Bundesregierung in Deutschland seit vielen Jahren erfolgreich Unternehmensgründungen aus dem akademischen Umfeld. Seit Herbst 2015 hat dieses Programm einen israelischen Ableger: EXIST Startup Germany. BETATEC, die Startup-Initiative der AHK Israel, begleitet das Programm als EXIST-Botschafter in Israel und ist für das Marketing und die Beratung der Bewerber zuständig.

Aus der Vielzahl der Bewerbungen wurden Ende 2015 zehn Teams von israelischen Hochschulen ausgewählt, die vom 2.-4. Februar ihre Ideen vor einer Jury in Berlin pitchen. Bis zu vier Gewinnerteams können ab Sommer 2016 ein Jahr lang in Berlin und Potsdam an ihren Startup-Ideen arbeiten und erhalten über EXIST nicht nur ein monatliches Stipendium, sondern auch ein Büro samt Ausstattung, Coachings und Zugang zum Startup-Ökosystem der Hauptstadt.


Neben spannenden Startups aus Israel und vielen neuen Verbindungen zwischen den Gründerszenen beider Länder erhofft sich die deutsche Seite auch, dass mit den Israelis etwas vom Gründergeist und der unternehmerischen Chuzpe aus der Startup-Nation nach Berlin und Potsdam kommt. Weitere Bewerbungsrunden von EXIST Startup Germany sind im Herbst dieses und im Sommer nächsten Jahres geplant. Weitere Informationen gibt es unter http://www.betatec.org/exist-start-up-germany/.

Neues aus Israel

VW setzt auf Mobileye

Europas größter Automobilkonzern Volkswagen geht eine strategische Partnerschaft mit der israelischen Firma Mobileye ein. Das Unternehmen aus Jerusalem ist Technologieführer im Bereich der automatisierten Bildverarbeitung. Im Mittelpunkt der Kooperation steht die kamerabasierte Echtzeit-Bildverarbeitungs-Technologie die, in Verbindung mit hochpräzise digitalisierten Karten, als Schlüssel für das autonome Fahren gilt.


Prof. Amnon Shashua, Technischer Direktor sowie Vorsitzender von Mobileye (links) und Dr. Herbert Diess (rechts), Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen ©Foto: Volkswagen

Ziel der für Europa exklusiven Zusammenarbeit ist es, dem digitalen Wandel in der Automobilindustrie zu begegnen und intelligente Umfelderkennungstechnologien zu entwickeln. Unterzeichnet wurde die Erklärung von Prof. Amnon Shashua, Technischer Direktor sowie Vorsitzender von Mobileye und von Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen.

Das Technologieunternehmen Mobileye entwickelt optische Sensorensysteme die in Frontkameras bei Volkswagen künftig zum Einsatz kommen.

Diese Systeme erkennen in Echtzeit Umgebungsdetails, die zur fortlaufenden Verbesserung der Umfeldkarten verwendet werden. Aufgrund der hohen Anzahl entsprechend ausgerüsteter Fahrzeuge entstehen hochpräzise und aktuelle Informationen. Diese Umfeldkarten bieten die Grundlage für das autonome Fahren, aber auch für die Weiterentwicklung diverser Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme.

Quelle: goo.gl/D0jXAu

Israelische Erfindungen Publikumslieblinge auf der CES


Virtual Reality Effekte für Heimanwender: VUZE ©Foto: VUZE

Gleich zwei israelische Gadgets wurden bei der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zu den Publikumslieblingen gekürt. Bei der Publikumswahl vor Ort stahl die 360°-3D-Kamera VUZE vom israelischen Startup HumanEyes allen anderen die Schau. Die Kamera kombiniert 3D- und 2D-Bilder aus acht full HD-Kameras und ermöglicht so erstmals eine Lösung zur Verknüpfung von Videoaufnahmen und Virtual Reality für Privatanwender.

Die Effekte werden direkt mit der Kamera erzeugt, zusätzliche teure Hardware ist nicht notwendig.

Bei der online-Publikumswahl setzte sich der Ripple Maker („Wellenmacher“) von Steam CC aus Israel durch. Das Gerät kombiniert das Prinzip des 3D-Drucks mit einem Milchschäumer. So können beliebige Texte oder Bilder, die man per App vom Smartphone an den Ripple Maker sendet, als Schaum auf Cappuccino, Latte oder anderen Kaffeegetränken erzeugt werden.


Mit dem Ripple Maker wird jeder Barrista zum Künstler ©Foto: Steam CC

Die „Tinte“ für den Druck kommt aus einer Kapsel mit Kaffeeextrakt, die vor jeder Anwendung in den Ripple Maker eingelegt wird – ähnlich wie Kaffeekapseln zum Herstellen von Espresso und anderen Kaffeespezialitäten.

Beide Erfindungen, VUZE und Ripple Maker, erhielten Anschubfinanzierung von Landa Ventures, dem Investitionsfonds von Benny Landa. Der Israeli Landa gilt als der Erfinder des 3D-Drucks.

Quelle: http://goo.gl/kODpSk

NANO ISRAEL 2016

 Am 22. und 23. Februar 2016 findet in Tel Aviv zum fünften Mal die alle zwei Jahre veranstaltete Fachmesse und Konferenz „NanoIsrael“ statt.

Israel ist weltweit renommiert und anerkannt für die Entwicklung innovativer Produkte und Lösungen verschiedenster Art. Innerhalb des letzten Jahrzehnts konnte sich das Land zusätzlich als einer der wichtigsten Akteure im Bereich der Nanotechnologie etablieren: sowohl im medizinischen Bereich als auch im Transportsektor, in Bezug auf Verteidigung und Luft- und Raumfahrt, in der Entwicklung von Halbleitern sowie in vielen anderen wichtigen und wachsenden Industriezweigen bietet Israel neue und spannende Möglichkeiten.

Die NanoIsrael ist ein Treffpunkt für Forscher und Unternehmer aus Israel und aller Welt und bietet die Gelegenheit, einen Blick auf wegbereitende Technologien, führende wissenschaftliche Errungenschaften und einzigartige Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten zu werfen.

Die NanoIsrael hat sich zur zentralen Plattform für lokale und multinationale Unternehmen, Investoren, Akademiker sowie Regierungsvertreter aus aller Welt entwickelt. Bei der vierten Konferenz im März 2014 kamen über 1400 Teilnehmer, um auserlesene Redner aus Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Politik zu erleben. Die diesjährige NanoIsrael bietet Neuentwicklungen, von führenden Wissenschaftlern präsentiert, Technologien die kurz vor dem Markteintritt stehen, dutzende innovative Start-up-Unternehmen und multinationale Konzerne auf der Suche nach Kollaborationen.

Quelle und Programm: http://goo.gl/QIW7yU

Neue EU-Erbrechtsverordnung für Erbfälle mit Auslandsbezug

Ab dem 17. August 2015 gilt die Europäische Erbrechtsverordnung (EU-Verordnung Nr. 650/2012), nachfolgend EU-ErbVO, in allen EU Mitgliedstaaten, mit Ausnahme von Dänemark, Irland und Großbritannien.

Mit dieser ab 17. August geltenden EU-ErbVO wird das Erbrecht für EU Angehörige in einem wichtigen Punkt neu und einfacher geregelt. Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des anzuwendenden Rechts im Erbfall mit Auslandsbezug ist nun der letzte gewöhnliche Aufenthalt des Verstorbenen.

Alle Informationen zu den neuen Regelungen, der bisherigen Rechtslage und den Zuständigkeiten finden Sie im Gastbeitrag von Dr. Judith Taic, Steuerfachanwältin aus
Tel Aviv, hier auf unserer Webseite.

Neues aus Deutschland

Fraunhofer SIT und Hebräische Universität Jerusalem vereinbaren Forschungskooperation zu Cybersicherheit

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT und die Henräische Universität Jerusalem werden in Zukunft gemeinsam forschen. Zentrale Themen dabei sind Internetsicherheit, Sicherheit von kritischen Infrastrukturen, Sicherheit in der Industrie 4.0, Cloud-Sicherheit sowie Privatsphäre.

Beide Partner wollen gemeinsam das Fraunhofer Project Center for Cybersecurity in Jerusalem ins Leben rufen, um innovative Lösungen im Bereich Cybersicherheit zu erforschen. Das Memorandum wurde in Beisein des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier in Jerusalem unterzeichnet, der in seinem Grußwort auch auf die hohe Bedeutung der Kooperation im Cyberbereich zwischen beiden Ländern im Allgemeinen hinwieß.

"Die neue Partnerschaft stärkt die Forschungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel. Beide Staaten haben eine hohe Kompetenz in der Cybersicherheitsforschung und -entwicklung. Internationale Zusammenarbeit ist ein Muss für erfolgreiche Innovationen. Die beiden Parteien, die sich in diesem Vorhaben zusammentun, sind schon an und für sich exzellente Forschungseinrichtungen. Zusammen werden sie ein heller Leuchtturm in der Cybersicherheitswelt und darüber hinaus sein."

Quelle: https://goo.gl/XLLg6e


Danny Dolev, Michael Schapira, Haya Shulman, Michael Waidner, Volker Bouffier, Asher Cohen, Isaiah Arkin (v.l.n.r.) ©Foto: Fraunhofer SIT

GTAI – Ausgewählte Berichte

Von Wladimir Struminski

Israel erwartet 2016 einen Bauboom

Im Jahr 2015 haben die israelischen Baubehörden den Bau von fast 100.000 neuen Wohnungen genehmigt: 59% mehr als im Vorjahr. Das hat das israelische Finanzministerium Ende Dezember mitgeteilt. Die Folge wird bereits 2016 eine kräftige Zunahme der Bautätigkeit sein. Der Investitionsschub wird die Nachfrage nach Maschinen und Ausrüstungen ebenso wie nach Baustoffen steigern. Damit öffnen sich auch ausländischen Firmen neue Lieferchancen.

Zum vollständigen Artikel: http://goo.gl/qy1RiZ

Zahl der PKW-Zulassungen in Israel weiter gestiegen

Die Zahl der Neuzulassungen von Pkw ist in Israel 2015 um 6,2% gestiegen. Die Aussichten für die kommenden Jahre bleiben positiv. Fernöstliche Marken behalten ihre Dominanz. Das Gewicht von Leasing-Firmen schrumpft, doch sind sie nach wie vor für die Absatzzahlen führender Marken wichtig. Die Steuervergünstigung für Elektro-Pkw wurde bis Ende 2020 verlängert. Damit signalisiert die Regierung grundsätzliches Interesse an einem Markteintritt der Stromfahrzeuge.

Zum vollständigen Artikel: http://goo.gl/jSKcRk

Israels Markt für Hightech-Übernahmen bleibt quicklebendig

Der Wert der Übernahmen im israelischen Hightech-Sektor ist 2015 kräftig gestiegen. Das ergibt sich aus Angaben der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma PwC Israel. Auch für 2016 erwartet PwC Israel rege Aktivität ausländischer Käufer. Ein von den Firmen IVC und Meitar vorgelegter Bericht bestätigt die positiven Ergebnisse für 2015. Zugleich zeigt er eine hohe Veränderlichkeit der Branchenstruktur bei den Übernahmen und die Bedeutung des Wagniskapitals für Israels Hightech-Sektor.

Zum vollständigen Artikel: http://goo.gl/AjP7AA

Umstellung auf Erdgas schafft Marktchancen in Israel

In Israel ist die Umstellung der Energieversorgung gewerblicher Unternehmen angelaufen. In den kommenden Jahren wird diese Entwicklung deutschen Unternehmen Geschäftschancen bieten - auch im Planungs- und Beratungsbereich. Dabei können eigene Konzepte bei der Markterschließung helfen. Die Industrie fordert von der Regierung, die Umstellung auf Erdgas zu entbürokratisieren. Derweil wurden bereits alle Lizenzen für Bau und Betrieb regionaler Verteilungsnetze vergeben.

Zum vollständigen Artikel: goo.gl/6Px3nm

Wussten Sie, dass? Fakten und Zahlen rund um Israel

  • Wussten Sie, dass unter Israelis die Rundreise die beliebteste Reiseart ist? 49% aller Reisen entfielen in 2014 auf dieses Segment. Auf Platz 2 und 3 folgten Städtereisen (17%) und Badeurlaub (8%).

    Quelle: World Travel Monitor 2014, IPK International

  • Wussten Sie, dass Israels Nachwuchsforscher besonders erfolgreich sind? Wie der Europäische Forschungsrat (ERC) Ende 2015 bekannt gab, werden aktuell 291 Jungforscher finanziell gefördert – 24 von ihnen kommen allein aus Israel. Damit stellt das Land pro Kopf die höchste Zahl an Forschern, denen ein solches Forschungsstipendium zugesprochen wurde.

    Quelle: http://israel-schweiz.org.il/2015/12/israels-nachwuchsforscher-erhalten-die-meisten-erc-stipendien-in-europa/

  • Wussten Sie, dass das „New Kibbutz“-Programm zur Vermittlung von Praktika in israelischen Startups und Hightech-Firmen auch in 2016/2017 durchgeführt wird? Die Kammer-Initiative BETATEC übernimmt dabei die Vermittlung der deutschen Studierenden an die israelischen Unternehmen.

    Mehr Informationen unter: http://www.betatec.org/the-new-kibbutz/