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Delta Galil Industries Ltd kauft Schiesser AG
Der für das zweite Quartal angekündigte Börsengang wurde von der Schiesser AG abgesagt. Stattdessen wird ein vollständiger Verkauf des Wäscheunternehmens an die in Israel und den USA ansässige Delta Galil-Gruppe erfolgen. Die entsprechenden Verträge wurden am 02. Mai 2012 von Dr. Volker Grub, dem Aufsichtsratsvorsitzenden und ehemaligen Insolvenzverwalter der Schiesser AG, und Itzhak Weinstock, Director der Delta Galil Industries Ltd., in Radolfzell unterzeichnet.
Die Schiesser AG zählt heute zu den führenden Wäschemarken Deutschlands und konnte sich, nach Beendigung des Insolvenzverfahrens und umfassender Restrukturierung, wieder erfolgreich in ihren Märkten positionieren. Ein von Handel und Verbrauchern positiv aufgenommener neuer Markenauftritt mit erweitertem Produktsortiment und aktualisierten Kollektionen wurde die Grundlage für eine offensive Vertriebsstrategie in Deutschland, dem deutschsprachigen Ausland und in den Benelux-Ländern. Die in den aktuellen Geschäftszahlen bestätigte Wiedergewinnung früherer Marktstärke sollte die Grundlage für einen Börsengang bilden. Der angekündigte Verkauf an Delta Galil erfolgt vor allem aus unternehmensstrategischen Gründen.
Schiesser wird als eigenständige hundertprozentige Tochterfirma unter der Leitung des jetzigen Vorstands unverändert fortgeführt werden.
Wie bei Unternehmensverkäufen üblich, wird der Kaufvertrag erst nach der Genehmigung durch das Kartellamt endgültig in Kraft treten.
Delta Galil, mit Sitz in Tel Aviv, ist ein weltweit tätiger Unterwäsche-Hersteller mit Standorten im Mittleren Osten, den USA, Asien und Europa. Delta Galil entwirft und produziert Unterwäsche- und Nachtwäsche-Kollektionen für führende Markenhersteller weltweit. In Israel vertreibt das Unternehmen eigene Markenprodukte in 130 eigenen Geschäften und im Fachhandel. Die Unternehmensgruppe erzielt derzeit einen Umsatz von rund 700 Millionen US-Dollar und ist an der Börse in Tel Aviv gelistet. In den deutschsprachigen Märkten ist Delta Galil bislang noch nicht aufgetreten.
Mit unterstützung der AHK Israel ist das Deutsch-israelische Sicherheits-Joint Venture mit „Goldschmidt und Levy GmbH“ jetzt perfekt
Das deutsche Sicherheitsunternehmen GSE Protect und der israelische Sicherheitsanbieter SB Security werden künftig gemeinsam Sicherheitsdienstleistungen europaweit anbieten und erbringen. GSE Protect-Geschäftsführer Michael Goldschmidt und SB Security-Chef Shaschar Levy haben dazu die „Goldschmidt & Levy GmbH“ gegründet, die mittlerweile im Handelsregister eingetragen ist. Neben den beiden Sicherheitsexperten sind Hellmuth Bindig und Menachem Bacharach weitere Geschäftsführer des deutsch-israelischen Sicherheits-Joint ventures. Vorrangig will sich das neue Unternehmen um Aufträge insbesondere zur Bewachung von Häfen, Flughäfen, Kernkraftwerken und chemischen Betrieben bemühen.
Goldschmidt und Levy hatten sich bereits im Mai grundsätzlich auf die Gründung des neuen Sicherheitsunternehmens verständigt und eine entsprechende Grundsatzvereinbarung unterzeichnet. Besonders stolz sind beide Geschäftsführer darauf, dass das Unternehmen, dessen Firmensitz Potsdam ist, ohne staatliche Fördergelder gestartet und ausschließlich privat finanziert sei.
GSE Protect mit Sitz in Potsdam und Niederlassung in Berlin ist derzeit an über 30 Standorten vertreten und zählt mit über 1.000 Mitarbeitern zu den 20 größten Anbietern von spezialisierten Sicherheitslösungen in Deutschland. Zu den Kunden gehören neben Banken, Industrie und öffentlicher Hand auch Privatpersonen. GSE Protect bietet Service orientierte Leistungen in den Bereichen Sicherheitsdienste und -technik an. Die Angebotspalette reicht von Sicherheitsanalyse und -beratung über Objekt-, Werk-, Veranstaltungs- und Personen- sowie Arbeitsschutz bis hin zur Funktion einer Notrufzentrale.
SB Security ist Israels Hauptanbieter für Sicherheitsdienste und Grenzkontrollen. Das Unternehmen wurde 1938 gegründet, hat Geschäftsstellen im ganzen Land und beschäftigt 3.500 Mitarbeiter. Zu den Kunden zählen unter anderem das israelische Verteidigungsministerium und das Büro des Ministerpräsidenten Israels. Darüber hinaus bewacht SB Security die Flughäfen von Eilat und ist auch für die Sicherung von allen internationalen Grenzübergängen in Israel zuständig.
Google erwirbt Modu
20.05.2011
Google hat für 4,9 Millionen Dollar die Patente der von Dov Moran 2007 gegründeten Firma Modu erworben. Moran ist der Erfinder des USB-Sticks. Mit falschen Beschlüssen rund um die Entwicklung seines Modu-Telefons hat er Konkurs gemacht. (Washington Post)
ICL kauft Duengemittelfirma Fuentes
Die Spanische Firma Fuentes hatte einen Umsatz von ca. €113 Millionen in 2010; Der Verkauf von speziellen Duengemittel von Israel Chemicals (ICL) erreichen $650 Millionen im Jahr. ICL kaufte die spanische Firma, der Preis des Abkommens ist allerdings unbekannt. (Globes)
Übernahme: Broadcom kauft israelische Provigent für 340 Mio USD
21.03.2011
Der US-Chiphersteller Broadcom übernimmt das israelische Unternehmen Provigent für 340 Mio USD, wie das Wirtschaftsmagazin Globes berichtet. Provigent ist ein Entwickler von Ein-Chip-System-Produkte (System-on-a-chip/SOC) für drahtlose Breitband-Netze. Broadcom ist eine der größten fabriklosen Chiphersteller und erzielte 2010 einen Umsatz von 6,82 Mrd USD. (Globes)
Castro geht, Gerry Weber kommt
02.03.2011
Der Bekleidungskonzern Gerry Weber International AG übernimmt die deutsche Tochter des israelischen Modekonzerns Castro.
Wie das Unternehmen aus Halle in Westfalen am Dienstag mitteilte, geht die Castro Deutschland GmbH & Co. KG mit ihren acht Einzelhandelsstandorten – je zwei in Köln und Weiterstadt sowie je ein Shop in Stuttgart, Nürnberg, Münster und Leverkusen – zum 1. April an Gerry Weber. Damit verschwindet die Marke vom deutschen Markt.
Gerry Weber nutzt die Akquisition zur Erweiterung des eigenen Retail-Netzes. So sollen die Castro-Shops in der Kölner Schildergasse und in der Königstraße in Stuttgart zu „House of Gerry Weber“-Flagships umgebaut werden. „Wir investieren in die beiden Standorte einen siebenstelligen Betrag“, kündigte Thomas Kronefeld, der Retail-Geschäftsführer von Gerry Weber, an. (FinanzNachrichten.de)
Better Place unterschreibt Abkommen für Aufladestationen mit Sonol Israel Ltd.
01.03.2011
Das Auto-Unternehmen Better Place wird die Installations- und Betriebskosten der Ladestationen an Sonol Tankstellen tragen. (Globes)
Teva kauft Anteile von Rexahn
16.01.2011
Der israelische Pharmazeutik Konzern Teva hat für 3,95 Millionen Dollar Anteile bei Rexahn Pharmaceuticals Inc. gekauft und kontrolliert so 6,5% der Aktien des amerikanischen Konzerns. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung von Krebs und Störungen des zentralen Nervensystems. (Bloomberg)
Handelsblatt: Israelische Teva kauft Ratiopharm
18.03.2010
Im monatelangen Bieterrennen um den Ulmer Generikahersteller Ratiopharm hat der weltgrößte Hersteller von Nachahmerprodukten Teva Pharmaceutical den Zuschlag erhalten.
dpa-afx KÖLN/ULM. Im monatelangen Bieterrennen um den Ulmer Generikahersteller Ratiopharm hat der weltgrößte Hersteller von Nachahmerprodukten Teva Pharmaceutical den Zuschlag erhalten. Der Verkaufspreis liege inklusive Schulden bei 3,625 Mrd. Euro, sagte der Chef des israelischen Unternehmens, Shlomo Yanai, am Donnerstag in Köln.
Die Übernahme muss noch von den zuständigen Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Teva rechnet bis Ende des Jahres mit dem Abschluss. Beide Unternehmen zusammen hatten 2009 einen Umsatz von 16,2 Mrd. Dollar. Mit der Übernahme wird Teva die Nummer eins am europäischen Generikamarkt und nach der zu Novartis gehörenden Sandoz die Nummer zwei in Deutschland. Das Unternehmen wird weltweit rund 40 000 Menschen beschäftigen.(Handelsblatt)



